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Luftentfeuchter Test 2026: 4 Geräte im Praxistest

Wir haben vier Luftentfeuchter mit unterschiedlicher Leistung im selben Raum getestet. Entscheidend waren für uns nicht die Literwerte auf dem Karton, sondern das, was wir tatsächlich messen konnten: Entfeuchtungsgeschwindigkeit, Wassermenge, Stromverbrauch, Lautstärke, Hygrostat und Wäschetrocknung.

Kurz gesagt

Unser Testsieger ist der COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3

Kein anderes Gerät senkte die Luftfeuchtigkeit in unserem Testraum so schnell. Der COMFEE benötigte 44 Minuten für den Weg von 65 auf 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Nach zwei Stunden hatten wir 328 ml Wasser gesammelt.

Bemerkenswert war auch die Energieausbeute. Mit 440 ml pro kWh erreichte das 30 Liter Modell den besten Wert im Haupttest. Seine Schwäche hört man allerdings deutlich: Mit 55,8 dB(A) war es das lauteste Gerät im Vergleich.

Wer einen Entfeuchter für einen Wohnraum sucht und weniger Wert auf maximale Geschwindigkeit legt, findet im Bosch Dry 4000 die ausgewogenere Alternative. Bei uns blieb er deutlich leiser und sein Hygrostat arbeitete genauer.

Unsere Ergebnisse

Die vier Luftentfeuchter im direkten Vergleich

Die Noten auf dieser Seite stammen aus unserem eigenen Test. Sie sind keine Bewertungen von Stiftung Warentest, Which oder den Herstellern.

Testsieger
2 Stunden 328 ml Wasser gesammelt
Lautstärke 55,8 dB(A) bei 1 m Abstand
Unsere Testnote 1,7

COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3

Unsere erste Wahl, wenn schnelle Entfeuchtung wichtiger ist als ein besonders leiser Betrieb.

  • 65 auf 50 Prozent in 44 Minuten
  • 440 ml/kWh im Haupttest
  • 650 g Wasser im Wäschetest entfernt
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Allrounder
2 Stunden 256 ml Wasser gesammelt
Lautstärke 47,8 dB(A) bei 1 m Abstand
Unsere Testnote 2,0

COMFEE MDDF-20DEN7-WF

Ein guter Mittelweg zwischen Entfeuchtungsleistung, Geräuschentwicklung und Ausstattung.

  • 65 auf 50 Prozent in 58 Minuten
  • 403 ml/kWh im Haupttest
  • App-Steuerung von uns mit 8,5 von 10 bewertet
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Leise Empfehlung
2 Stunden 214 ml Wasser gesammelt
Lautstärke 42,4 dB(A) bei 1 m Abstand
Unsere Testnote 2,0

Bosch Dry 4000

Für uns die interessantere Wahl, wenn ein Entfeuchter regelmäßig im Wohnbereich laufen soll.

  • Nur 2,0 Prozentpunkte Hygrostat-Abweichung
  • 416 ml/kWh im Haupttest
  • Bedienung mit 9,5 von 10 bewertet
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Für kleine Räume
2 Stunden 168 ml Wasser gesammelt
Lautstärke 39,7 dB(A) bei 1 m Abstand
Unsere Testnote 2,6

COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3

Das leiseste Gerät unseres Vergleichs, allerdings auch das langsamste beim Entfeuchten.

  • 39,7 dB(A) im Geräuschtest
  • Transport mit 9 von 10 bewertet
  • 168 ml Wasser in zwei Stunden
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Messwerte

Alle Ergebnisse unseres Luftentfeuchter Tests

Alle vier Geräte wurden im selben Raum nach demselben Ablauf geprüft. Dadurch können wir die Messwerte direkt miteinander vergleichen.

Modell Wasser nach 2 h 65 auf 50 % Strom nach 2 h Effizienz Schallpegel
COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 Unser Testsieger 328 ml 44 Min. 0,746 kWh 440 ml/kWh 55,8 dB(A)
COMFEE MDDF-20DEN7-WF Allrounder 256 ml 58 Min. 0,636 kWh 403 ml/kWh 47,8 dB(A)
Bosch Dry 4000 Leise Empfehlung 214 ml 71 Min. 0,514 kWh 416 ml/kWh 42,4 dB(A)
COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3 Für kleine Räume 168 ml 98 Min. 0,524 kWh 321 ml/kWh 39,7 dB(A)

Bei Zeit, Stromverbrauch und Schallpegel ist ein niedriger Wert günstiger. Bei Wassermenge und ml/kWh ist ein höherer Wert besser.

Einordnung

Mehr Leistung bedeutete in unserem Test nicht automatisch schlechtere Effizienz

Dass das 30 Liter Modell am schnellsten arbeitet, überrascht zunächst wenig. Interessanter war für uns die Frage, wie viel Strom es dafür benötigt. Nach zwei Stunden standen 0,746 kWh auf dem Messgerät. Das war der höchste absolute Verbrauch im Feld.

Pro eingesetzter Kilowattstunde hatte der COMFEE allerdings auch die größte Wassermenge aus der Raumluft geholt. Wir kamen auf 440 ml/kWh. Der Bosch Dry 4000 erreichte 416 ml/kWh, der COMFEE 20L 403 ml/kWh und das 10 Liter Modell 321 ml/kWh.

Der Blick auf den Stromverbrauch allein hätte deshalb ein falsches Bild ergeben. Für uns ist das Verhältnis aus eingesetzter Energie und tatsächlich gesammeltem Wasser die aussagekräftigere Kennzahl.

Unser Testverfahren

So haben wir die Luftentfeuchter getestet

Wir wollten keine Herstellerbedingungen nachbauen, sondern herausfinden, wie sich die vier Geräte unter identischen Bedingungen zueinander verhalten.

01

Gleicher Raum

Alle Geräte liefen am selben Standort. Türen und Fenster blieben während der Messungen geschlossen. Vor jedem Durchgang brachten wir den Raum auf etwa 21 °C und 65 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.

02

120 Minuten Laufzeit

Jeder Haupttest dauerte zwei Stunden. Wir protokollierten die Luftfeuchtigkeit während des Durchgangs und hielten fest, wann erstmals 50 Prozent erreicht wurden.

03

Wassermenge

Der Tank wurde vor jedem Test geleert und gewogen. Nach dem Durchgang bestimmten wir über die Gewichtsdifferenz, wie viel Wasser das Gerät gesammelt hatte.

04

Stromverbrauch

Ein Strommessgerät erfasste den Energiebedarf während des gesamten Durchgangs. Aus Verbrauch und Wassermenge berechneten wir zusätzlich ml pro kWh.

05

Schall und Hygrostat

Den Schallpegel erfassten wir bei einem Meter Abstand und gleicher Messposition. Die Feuchteanzeige der Geräte verglichen wir mit unserem externen Hygrometer.

06

Wäschetrocknung

Beim separaten Wäschetest liefen die Geräte drei Stunden mit denselben Textilien und vergleichbarer Ausgangsfeuchte. Danach bestimmten wir Wasserverlust und Stromverbrauch.

Wichtig: Die Ergebnisse beschreiben unseren Vergleich dieser vier konkreten Geräte unter unseren Testbedingungen. Andere Raumtemperaturen, Raumgrößen und Feuchtelasten können zu anderen absoluten Messwerten führen.
Bewertung

So entsteht unsere Testnote

Die Testnote soll nicht von einem einzelnen Messwert abhängen. Deshalb werden Leistung, Effizienz, Geräusch, Hygrostat, praktische Bedienung und Wäschetrocknung getrennt bewertet.

30 %Entfeuchtungsleistung
20 %Energieeffizienz
15 %Lautstärke
10 %Hygrostat
15 %Bedienung und Alltag
10 %Wäschetrocknung

Bei der Entfeuchtungsleistung fließen die nach zwei Stunden gesammelte Wassermenge und die Zeit bis 50 Prozent zu gleichen Teilen ein. Die Energieeffizienz berücksichtigt sowohl ml/kWh aus dem Haupttest als auch g/kWh aus dem Wäschetest.

Beim Hygrostat ziehen wir für jeden Prozentpunkt Abweichung zehn Punkte von 100 ab. Bei der Lautstärke erhalten Werte bis 40 dB(A) 100 Punkte. Oberhalb davon ziehen wir pro zusätzlichem dB(A) drei Punkte ab. Bedienung und Alltag ergeben sich aus unseren Bewertungen für Tank, Bedienelemente und Transport.

Die Gesamtpunktzahl wird anschließend in eine Testnote umgerechnet. Unsere Formel lautet: 6,0 minus Gesamtpunkte geteilt durch 20. Die Bewertung ist damit reproduzierbar und innerhalb dieses Testfelds nachvollziehbar.

85,6 / 100 COMFEE 30L Testnote 1,7
79,5 / 100 COMFEE 20L Testnote 2,0
79,3 / 100 Bosch Dry 4000 Testnote 2,0
68,8 / 100 COMFEE 10L Testnote 2,6

Die App ist kein eigenes Notenkriterium. Damit möchten wir Geräte ohne App nicht pauschal abwerten. Bei der Produktbeschreibung weisen wir trotzdem darauf hin, wenn eine App im Alltag einen praktischen Vorteil bietet.

Wäschetrocknung

Welches Gerät holte am meisten Wasser aus der Wäsche?

Der dreistündige Wäschetest zeigte ähnliche Tendenzen wie der Haupttest, brachte bei der Energieausbeute aber einen besonders knappen Vergleich zwischen COMFEE 30L und Bosch.

Modell Wasser aus der Wäsche Stromverbrauch Effizienz
COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 650 g 1,119 kWh 581 g/kWh
Bosch Dry 4000 440 g 0,771 kWh 571 g/kWh
COMFEE MDDF-20DEN7-WF 525 g 0,954 kWh 550 g/kWh
COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3 350 g 0,786 kWh 445 g/kWh

Der COMFEE 30L entfernte in drei Stunden 650 g Wasser aus unseren Testtextilien. Sein Verbrauch lag dabei bei 1,119 kWh. Daraus ergeben sich 581 g/kWh. Der Bosch Dry 4000 lag mit 571 g/kWh nur knapp dahinter, entfernte innerhalb derselben drei Stunden aber deutlich weniger Wasser.

Platz 1 · Unser Testsieger

COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 im Test

Unsere Note 1,7

Beim 30 Liter COMFEE merkt man schnell, worauf das Gerät ausgelegt ist. Feuchtigkeit soll möglichst zügig aus dem Raum. In unserem Haupttest erreichte es die Zielmarke von 50 Prozent nach 44 Minuten. Das waren 14 Minuten weniger als beim COMFEE 20L und 27 Minuten weniger als beim Bosch Dry 4000.

Nach zwei Stunden wog das gesammelte Wasser 328 g, entsprechend rund 328 ml. Das Strommessgerät zeigte 0,746 kWh. Trotz des höheren Gesamtverbrauchs ergab sich mit 440 ml/kWh die beste Energieausbeute im Testfeld.

Beim Wäschetrocknen bestätigte sich das Bild. 650 g Wasser verschwanden innerhalb von drei Stunden aus den Testtextilien. Mit 581 g/kWh lag auch hier kein anderes Gerät vor dem COMFEE.

Der Preis für die hohe Leistung ist vor allem akustisch spürbar. Unser Messgerät zeigte aus einem Meter Entfernung 55,8 dB(A). Für einen Keller oder Hauswirtschaftsraum würden wir diesen Nachteil anders gewichten als in einem Schlafzimmer.

Wasser nach 2 h328 ml
Bis 50 %44 Min.
Effizienz440 ml/kWh
Schallpegel55,8 dB(A)

Was im Test überzeugte

  • Schnellste Entfeuchtung der vier Geräte
  • Beste gemessene Energieausbeute im Haupttest
  • Stärkstes Ergebnis beim Wäschetrocknen
  • App im Praxiseinsatz mit 8,5 von 10 bewertet

Wo wir Abstriche machen

  • 55,8 dB(A) waren klar hörbar
  • Transport mit 7,5 von 10 schwächster Wert im Feld
  • Hygrostat wich um durchschnittlich 3,5 Prozentpunkte ab
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Platz 2 · Allrounder

COMFEE MDDF-20DEN7-WF im Test

Unsere Note 2,0

Der COMFEE 20L landet zwischen den sehr unterschiedlichen Charakteren von 30 Liter COMFEE und Bosch. Er entfeuchtet schneller als der Bosch, bleibt beim Geräusch aber deutlich unter dem größeren COMFEE.

58 Minuten vergingen, bis unser externes Hygrometer 50 Prozent anzeigte. Nach zwei Stunden befanden sich 256 ml Wasser im Tank. Dafür benötigte das Gerät 0,636 kWh, was einer Energieausbeute von 403 ml/kWh entspricht.

Im Wäschetest entfernte der COMFEE 525 g Wasser bei 0,954 kWh Verbrauch. Die gemessenen 550 g/kWh liegen etwas unter Bosch und COMFEE 30L, sind aber deutlich besser als beim kleinen 10 Liter Modell.

Die App haben wir mit 8,5 von 10 bewertet. Sie war für uns kein Grund, die Testnote künstlich anzuheben, gehört aber zu den Funktionen, die bei regelmäßigem Einsatz tatsächlich praktisch sein können.

Wasser nach 2 h256 ml
Bis 50 %58 Min.
Effizienz403 ml/kWh
Schallpegel47,8 dB(A)

Was im Test überzeugte

  • Gute Entfeuchtungsgeschwindigkeit
  • Deutlich leiser als das 30 Liter Modell
  • App-Steuerung im Alltag gut nutzbar
  • 525 g Wasser im dreistündigen Wäschetest entfernt

Wo wir Abstriche machen

  • Hörbar lauter als Bosch und COMFEE 10L
  • Hygrostat wich im Mittel um 3,5 Prozentpunkte ab
  • Bei der Energieausbeute knapp hinter Bosch
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Platz 3 · Leise Empfehlung

Bosch Dry 4000 im Test

Unsere Note 2,0

Platz drei klingt deutlicher, als das Ergebnis tatsächlich ist. Zwischen Bosch und dem zweitplatzierten COMFEE liegen in unserer Punktewertung nur 0,2 Punkte. Beide erhalten deshalb dieselbe gerundete Testnote.

Der Bosch brauchte 71 Minuten, um die Luftfeuchtigkeit von 65 auf 50 Prozent zu senken. Nach zwei Stunden hatten wir 214 ml Wasser gesammelt. Der Verbrauch von 0,514 kWh war der niedrigste Wert im Haupttest.

Auch die daraus berechneten 416 ml/kWh können sich sehen lassen. Der Bosch lag damit knapp vor dem COMFEE 20L. Noch deutlicher fiel sein Vorteil beim Geräusch aus. Wir maßen 42,4 dB(A), während der COMFEE 20L auf 47,8 dB(A) und das 30 Liter Gerät auf 55,8 dB(A) kamen.

Das Hygrostat wich durchschnittlich um 2,0 Prozentpunkte vom externen Messgerät ab. Das war die geringste Abweichung im Test. Die Bedienelemente erhielten von uns 9,5 von 10 Punkten.

Wasser nach 2 h214 ml
Bis 50 %71 Min.
Hygrostat2,0 Pp.
Schallpegel42,4 dB(A)

Was im Test überzeugte

  • Deutlich ruhiger als die beiden leistungsstärkeren COMFEE Geräte
  • Genauestes Hygrostat im Vergleich
  • Bedienelemente mit 9,5 von 10 bewertet
  • 416 ml/kWh im Haupttest

Wo wir Abstriche machen

  • Entfeuchtet langsamer als die beiden größeren COMFEE Modelle
  • Tank erhielt von uns 6 von 10 Punkten
  • Keine App-Steuerung
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Platz 4 · Für kleine Räume

COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3 im Test

Unsere Note 2,6

Der kleine COMFEE tritt hier gegen Geräte an, die auf eine deutlich höhere Entfeuchtungsleistung ausgelegt sind. Beim Tempo konnte er deshalb nicht mithalten. Für den Weg von 65 auf 50 Prozent benötigte er 98 Minuten.

Nach zwei Stunden hatten wir 168 ml Wasser gesammelt. Der Verbrauch betrug 0,524 kWh, wodurch sich eine Energieausbeute von 321 ml/kWh ergibt. Unter den vier getesteten Geräten war das der niedrigste Wert.

Seine Stärke zeigte sich an anderer Stelle. Mit 39,7 dB(A) war der CDDOE-10DEN7-QA3 das leiseste Gerät im Test. Beim Transport vergaben wir 9 von 10 Punkten. Wer einen kleineren Raum entfeuchten möchte, muss deshalb nicht automatisch zu einem größeren Gerät greifen.

Wasser nach 2 h168 ml
Bis 50 %98 Min.
Effizienz321 ml/kWh
Schallpegel39,7 dB(A)

Was im Test überzeugte

  • Leisestes Gerät mit 39,7 dB(A)
  • Transport mit 9 von 10 bewertet
  • Übersichtliche Bedienung

Wo wir Abstriche machen

  • Langsamste Entfeuchtung im Vergleich
  • Niedrigste Energieausbeute im Haupttest
  • Im Wäschetest ebenfalls letzter Platz bei g/kWh
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Welche Variante passt?

Unsere Empfehlungen nach Einsatzbereich

Hohe Feuchtigkeit und schnelle Trocknung

Hier würden wir den COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 nehmen. 44 Minuten bis 50 Prozent und 328 ml Wasser nach zwei Stunden waren die besten Leistungswerte im Test. Die höhere Lautstärke sollte am geplanten Standort allerdings kein Problem sein.

Wohnraum mit regelmäßigem Betrieb

Der Bosch Dry 4000 arbeitet langsamer, war mit 42,4 dB(A) aber erheblich ruhiger als unsere beiden stärkeren COMFEE Geräte. Sein Hygrostat lag außerdem näher an unserem externen Messgerät.

Wäsche im Raum trocknen

Im dreistündigen Wäschetest hatte der COMFEE 30L mit 650 g die größte Wassermenge aus den Textilien entfernt. Auch seine Energieausbeute von 581 g/kWh war die beste im Vergleich.

Kleinerer Raum und möglichst wenig Geräusch

Der COMFEE 10L ist deutlich langsamer, erreichte bei unserer Geräuschmessung aber nur 39,7 dB(A). Für einen kleinen Raum kann dieser Vorteil wichtiger sein als eine möglichst hohe Entfeuchtungsgeschwindigkeit.

Luftfeuchtigkeit

Welche Luftfeuchtigkeit ist in Innenräumen sinnvoll?

Das Umweltbundesamt empfiehlt, die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen im Blick zu behalten. Um das Schimmelrisiko möglichst gering zu halten, nennt die Behörde einen Bereich zwischen 40 und 60 Prozent.

Ein Luftentfeuchter kann überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft entfernen. Eine undichte Wand, ein beschädigtes Rohr oder eine andere bauliche Feuchtequelle repariert er nicht. Wenn Feuchtigkeit immer wieder zurückkehrt oder bereits sichtbarer Schimmel vorhanden ist, sollte deshalb auch die Ursache geklärt werden.

Für unseren Test: Wir starteten bei etwa 65 Prozent und maßen die Zeit bis 50 Prozent. Diese Werte dienten dazu, die Geräte unter möglichst vergleichbaren Bedingungen zu prüfen. Sie sind keine allgemeine Vorgabe dafür, dass jeder Raum auf exakt 50 Prozent entfeuchtet werden muss.
Stiftung Warentest und Which

Wie ordnen wir unseren Test gegenüber Stiftung Warentest ein?

Stiftung Warentest veröffentlichte am 11. Februar 2026 einen Beitrag zu Luftentfeuchtern und stellte darin Ergebnisse der britischen Partnerorganisation Which vor. Which prüft die Entfeuchtungsleistung unter anderem bei 21 °C und bewertet zusätzlich Lautstärke und Energieeffizienz.

Beim Energieverbrauch betrachtet Which nicht nur die Laufzeit, sondern setzt den Strombedarf in Beziehung zur gesammelten Wassermenge. Diesen Gedanken halten wir auch für unseren Vergleich für sinnvoll. Deshalb weisen wir zusätzlich ml/kWh beziehungsweise beim Wäschetest g/kWh aus.

Unsere vier Geräte wurden von uns selbst geprüft. Die Testnoten auf dieser Seite stammen ausschließlich aus unserer eigenen Bewertungsmethode und dürfen nicht mit einer Note von Stiftung Warentest oder Which verwechselt werden.

Häufige Fragen

Fragen zu unserem Luftentfeuchter Test

Welcher Luftentfeuchter wurde bei uns Testsieger?

Der COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 erreichte 85,6 von 100 Punkten und die daraus berechnete Testnote 1,7. Ausschlaggebend waren vor allem seine hohe Entfeuchtungsleistung und die gute gemessene Energieausbeute.

Welches Gerät war am leisesten?

Der COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3 war mit 39,7 dB(A) aus einem Meter Entfernung das leiseste Gerät unseres Vergleichs. Der Bosch Dry 4000 folgte mit 42,4 dB(A).

Welcher Luftentfeuchter trocknete unsere Wäsche am schnellsten?

Nach drei Stunden hatte der COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 650 g Wasser aus den Testtextilien entfernt. Das war die größte gemessene Menge. Seine Energieausbeute betrug dabei 581 g/kWh.

Welcher Luftentfeuchter hatte das genaueste Hygrostat?

Beim Bosch Dry 4000 betrug die durchschnittliche Abweichung zu unserem externen Hygrometer 2,0 Prozentpunkte. Bei den drei COMFEE Geräten ermittelten wir jeweils 3,5 Prozentpunkte.

Ist der Luftentfeuchter mit dem niedrigsten Stromverbrauch automatisch der effizienteste?

In unserem Test nicht. Der Bosch Dry 4000 verbrauchte in zwei Stunden mit 0,514 kWh am wenigsten Strom. Der COMFEE 30L benötigte 0,746 kWh, sammelte dafür aber deutlich mehr Wasser. Bezogen auf die Wassermenge lag der COMFEE mit 440 ml/kWh vor dem Bosch mit 416 ml/kWh.

Kann ein Luftentfeuchter vorhandenen Schimmel entfernen?

Nein. Ein Luftentfeuchter reduziert Feuchtigkeit in der Raumluft. Vorhandenen Schimmel entfernt er nicht und eine bauliche Feuchteursache behebt er ebenfalls nicht. Bei sichtbarem oder wiederkehrendem Befall sollte die Ursache geklärt werden.

Quellen und Grundlage unseres Tests

Die Messwerte, Bewertungen und Testnoten auf dieser Seite stammen aus unserem eigenen Praxistest. Für Herstellerangaben und die allgemeine Einordnung haben wir zusätzlich aktuelle Originalquellen herangezogen.

  • COMFEE, Produktinformationen zum CDDOE-10DEN7-QA3
  • COMFEE, Produktinformationen und technische Unterlagen zum MDDF-20DEN7-WF
  • Bosch Home Comfort, Produktseite und Dokumentation zum Dry 4000
  • Umweltbundesamt, Hinweise zu Luftfeuchtigkeit, Lüften und Schimmelvermeidung
  • Stiftung Warentest, „Luftentfeuchter im Test: Was sie leisten und was nicht“, veröffentlicht am 11. Februar 2026

Herstellerangaben und unsere eigenen Messwerte werden auf dieser Seite getrennt behandelt. Wo ein Wert mit „gemessen“, „in unserem Test“ oder „unsere Bewertung“ bezeichnet wird, handelt es sich um unser eigenes Ergebnis.