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Welche Luftentfeuchter mit App im Alltag sinnvoll sind

Luftfeuchtigkeit vom Sofa prüfen, den Entfeuchter im Keller aus der Ferne einschalten oder nachsehen, ob der Wassertank voll ist. Eine App kann bei einem Luftentfeuchter tatsächlich praktisch sein. Sie ersetzt aber weder einen guten Hygrostat noch ausreichende Entfeuchtungsleistung. Zwei unserer vier Testgeräte haben wir selbst mit App verwendet. Weitere aktuelle WLAN-Modelle haben wir anhand ihrer Herstellerfunktionen eingeordnet.

Unsere App-Empfehlung

Der COMFEE 20L bietet für uns das sinnvollste Gesamtpaket

Sowohl der COMFEE MDDF-20DEN7-WF als auch der größere COMFEE 30L erhielten von uns 8,5 von 10 Punkten für die App. Bei der reinen Smart-Funktion gibt es deshalb keinen eindeutigen Sieger.

Für den normalen Haushalt würden wir trotzdem zuerst zum 20L greifen. In unserem Praxistest senkte er die relative Luftfeuchtigkeit von 65 auf 50 Prozent in 58 Minuten und sammelte innerhalb von zwei Stunden 256 ml Wasser.

Der 30L arbeitet mit 44 Minuten schneller, war bei uns mit 55,8 dB(A) aber deutlich lauter als der 20L mit 47,8 dB(A). Für Keller, größere Räume oder hohe Feuchtelasten kann genau diese zusätzliche Leistung wichtiger sein.

Von uns mit App verwendet

Zwei Geräte kennen wir nicht nur aus dem Datenblatt

Die App-Bewertung fließt bei uns nicht in die gemessene Entfeuchtungsleistung ein. Wir betrachten Bedienkomfort und technische Leistung getrennt.

Unsere App-Empfehlung

COMFEE MDDF-20DEN7-WF

8,5/10 unsere App-Bewertung
Bis 50 % 58 Min.
Wasser 2 h 256 ml
Schall 47,8 dB(A)

Die App ergänzt hier ein Gerät, das auch ohne Smartphone ein brauchbarer Allrounder ist. Über die Smart-Steuerung lassen sich unter anderem Betriebsart, Lüfter und gewünschte Luftfeuchtigkeit beeinflussen.

Gerade im Keller oder beim Wäschetrocknen finden wir die Fernkontrolle praktisch. Man muss nicht jedes Mal zum Gerät laufen, um den aktuellen Zustand zu prüfen oder eine Einstellung zu ändern.

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Für hohe Feuchtelast

COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3

8,5/10 unsere App-Bewertung
Bis 50 % 44 Min.
Wasser 2 h 328 ml
Schall 55,8 dB(A)

Wer den Luftentfeuchter in einem Keller, größeren Raum oder bei regelmäßig hoher Feuchte betreibt, bekommt hier zusätzlich die stärkste Entfeuchtungsleistung unseres Testfelds.

Die App ist dabei besonders sinnvoll, wenn das Gerät nicht im unmittelbaren Wohnbereich steht. Die höhere Lautstärke spielt dann häufig eine kleinere Rolle.

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Unsere eigenen Messwerte

Die App ändert nichts an der eigentlichen Entfeuchtungsleistung

Deshalb stellen wir die beiden smarten Testgeräte auch den beiden Geräten ohne von uns genutzte App gegenüber.

Modell App bei uns Bis 50 % Wasser 2 h Effizienz Schall
COMFEE 20L MDDF-20DEN7-WF 8,5/10 58 Min. 256 ml 403 ml/kWh 47,8 dB(A)
COMFEE 30L CDDAE-30DEN7-QA3 8,5/10 44 Min. 328 ml 440 ml/kWh 55,8 dB(A)
Bosch Dry 4000 keine App 71 Min. 214 ml 416 ml/kWh 42,4 dB(A)
COMFEE 10L CDDOE-10DEN7-QA3 keine App im Test 98 Min. 168 ml 321 ml/kWh 39,7 dB(A)

Alle Leistungs- und Schallwerte in dieser Tabelle stammen aus unserem eigenen standardisierten Vergleich. Herstellerangaben der weiteren WLAN-Modelle folgen separat.

Was bringt WLAN überhaupt?

Vier Funktionen machen die App für uns wirklich nützlich

01

Luftfeuchtigkeit aus der Ferne sehen

Besonders bei einem Gerät im Keller oder in einem wenig genutzten Raum ist es praktisch, nicht jedes Mal vor dem Display stehen zu müssen.

02

Zielfeuchtigkeit ändern

Bei den unterstützten Smart-Funktionen lässt sich die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit über das Smartphone anpassen.

03

Betriebsmodus wechseln

Automatische Entfeuchtung, Dauerbetrieb oder Wäschetrocknung lassen sich bei entsprechend ausgestatteten Geräten aus der App wählen.

04

Status und Meldungen prüfen

Bei vernetzten COMFEE Geräten kann das SmartHome-System beispielsweise über einen vollen Tank informieren. Das ist sinnvoller als eine App, die nur einen virtuellen Ein-Aus-Schalter bietet.

Unser Smart-Testgerät

Beim COMFEE 20L geht die App deutlich über Ein und Aus hinaus

Für den MDDF-20DEN7-WF beschreibt COMFEE eine echte Fernsteuerung. In der zugehörigen Smart-Anleitung werden unter anderem Einschalten, Lüftersteuerung, Dauerbetrieb, automatische Entfeuchtung und Trocknermodus aufgeführt.

Auch die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit lässt sich verändern. Der dokumentierte Bereich reicht von 35 bis 85 Prozent.

Für uns ist das der entscheidende Unterschied zu einer simplen WLAN-Steckdose. Die App kommuniziert mit der Geräteelektronik und kann deshalb Informationen und Funktionen erreichen, die über das bloße Trennen der Stromversorgung hinausgehen.

Im eigenen Test bewerteten wir die App mit 8,5 von 10 Punkten. In Verbindung mit den 58 Minuten bis zu unserer Zielmarke von 50 Prozent bekommt der COMFEE 20L deshalb auf dieser Seite unsere erste Empfehlung.

App 8,5/10
Hygrostat 3,5 Pp.
Entfeuchtung 58 Min.
Strom 2 h 0,636 kWh
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Mehr Leistung per Fernzugriff

Der COMFEE 30L passt besser zu Keller und hoher Feuchtelast

Beim CDDAE-30DEN7-QA3 kombiniert COMFEE eine Nennleistung von 30 Litern pro Tag mit WLAN-Steuerung. Der Hersteller unterstützt außerdem Sprachsteuerung über Alexa und Google Home.

Für unsere Empfehlung ist aber wieder die gemessene Leistung wichtiger. 44 Minuten von 65 auf 50 Prozent und 328 ml Wasser nach zwei Stunden waren die besten Werte unseres Haupttests.

Die App bekam auch hier 8,5 von 10 Punkten. Gegenüber dem 20L gewinnt man also nicht die bessere App, sondern vor allem mehr Entfeuchtungstempo.

Im Wohnzimmer würden wir seine 55,8 dB(A) berücksichtigen. Steht das Gerät dagegen im Keller, kann die Kombination aus hoher Leistung, App und kontinuierlicher Entwässerung sehr sinnvoll sein.

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Weitere aktuelle WLAN-Modelle

Meaco und Pro Breeze bieten interessante Alternativen

Diese Geräte haben unseren standardisierten Praxistest bislang nicht durchlaufen. Funktionen und technische Daten dieses Abschnitts stammen deshalb von den jeweiligen Herstellern. Eigene Testnoten vergeben wir dafür nicht.

Kompaktes Smart-Modell

MeacoDry Arete Two 10L

Meaco verbindet die App-Steuerung mit einem kompakten 10-Liter-Gerät. Über die Hersteller-App lassen sich relevante Feuchtigkeitsdaten abrufen, die gewünschte Luftfeuchtigkeit einstellen und Betriebsmodi ändern.

10 L/24h Meaco App Alexa Google

Zusätzlich arbeitet das Modell als Luftreiniger mit HEPA-H13-Filter. Meaco nennt drei Lüfterstufen mit 35, 38 und 44 dB(A).

Leistungs- und Schallangaben dieses Modells sind Herstellerwerte und nicht Teil unserer eigenen Messreihe.

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Mehr Leistung von Meaco

MeacoDry Arete Two 20L

Die 20-Liter-Variante übernimmt das Smart-Konzept des kleineren Modells und erhöht Leistung und Luftdurchsatz. Die Steuerung funktioniert per Meaco App sowie über Google und Alexa.

20 L/24h Meaco App 255 m³/h HEPA H13

Über die App können laut Meaco Feuchtigkeitsdaten abgerufen, Modi gewählt und die bevorzugte Luftfeuchtigkeit verändert werden. Kontinuierlicher Kondensatablauf ist ebenfalls möglich.

Wir behandeln den Arete Two 20L als Marktalternative und nicht als von uns getesteten Konkurrenten zum COMFEE 20L.

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Smart und laut Hersteller leise

Pro Breeze OmniDry 20L

Der OmniDry kombiniert 20 Liter Nennleistung mit Pro Breeze App, Alexa und Google Home. Der Hersteller nennt außerdem einen 4-Liter-Tank, Räume bis 30 m² und einen speziellen Wäschemodus.

20 L/24h Pro Breeze App Alexa Google

Interessant ist der angegebene Schallwert von 36 dB(A). Diesen vergleichen wir nicht direkt mit unseren Messwerten, weil Messbedingungen und Verfahren unterschiedlich sein können.

Auch beim OmniDry vergeben wir ohne eigenen Messdurchgang keine Platzierung vor unseren Testgeräten.

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Großer Tank

Pro Breeze 20L Premium Smart

Das Smart-Modell der Premium-Serie lässt sich laut Hersteller ebenfalls per App sowie über Alexa und Google Home steuern. Pro Breeze nennt eine Nennleistung von 20 Litern pro Tag.

20 L/24h Smart App 5,5 L Tank Wäschemodus

Der größere Wassertank ist dann interessant, wenn kein dauerhafter Ablaufschlauch genutzt werden kann. Die App verhindert aber auch hier nicht, dass ein voller Behälter irgendwann manuell geleert werden muss.

Die Angaben in dieser Karte stammen aus der aktuellen Pro Breeze Produktbeschreibung.

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Fernsteuerung hat eine Grenze

Ein voller Wassertank lässt sich nicht per Smartphone leeren

Genau dieser Punkt wird bei smarten Luftentfeuchtern leicht übersehen. Eine App kann anzeigen, steuern und melden. Sie kann das gesammelte Kondenswasser aber nicht verschwinden lassen.

Soll ein Luftentfeuchter regelmäßig in einem Keller, Ferienhaus oder anderen wenig besuchten Raum laufen, halten wir einen kontinuierlichen Ablauf deshalb für mindestens genauso wichtig wie WLAN.

Dafür wird das Kondenswasser über einen geeigneten Schlauch direkt zu einem tiefer liegenden Ablauf geführt. Das Gerät kann dann arbeiten, ohne dass der interne Tank regelmäßig von Hand geleert werden muss.

App und Dauerablauf ergänzen sich deshalb besonders gut. Die App übernimmt Kontrolle und Einstellungen, während der Schlauch das praktische Tankproblem löst.

App Status und Steuerung
Hygrostat Automatische Regelung
Ablaufschlauch Wasser dauerhaft ableiten
App oder WLAN-Steckdose

Ein Smart Plug ersetzt die Geräte-App nur teilweise

Eine WLAN-Steckdose kann im einfachsten Fall die Stromversorgung schalten. Damit kennt sie aber weder die aktuelle Luftfeuchtigkeit noch den Füllstand des Tanks oder den ausgewählten Betriebsmodus.

Eine integrierte App kommuniziert dagegen mit der Steuerung des Luftentfeuchters. Beim COMFEE Smart-System können beispielsweise Feuchtigkeitswert, Lüfter und Betriebsmodus Teil der Fernsteuerung sein.

Wir würden einen Smart Plug deshalb nicht als gleichwertigen Ersatz für eine echte WLAN-Funktion betrachten. Ob ein bestimmter Luftentfeuchter überhaupt für eine externe Schaltung der Stromversorgung geeignet ist, richtet sich außerdem nach dessen Bedienungsanleitung.

Braucht jeder Haushalt WLAN?

Der Bosch Dry 4000 zeigt, warum wir App nicht mit Qualität gleichsetzen

Unser Bosch Dry 4000 besitzt keine von uns genutzte App. Trotzdem gehört er in mehreren Disziplinen zu den stärksten Geräten unseres Vergleichs.

Sein Hygrostat wich bei uns durchschnittlich nur 2,0 Prozentpunkte vom externen Referenzgerät ab. Das war der beste Wert im Testfeld. Gleichzeitig verbrauchte er im zweistündigen Haupttest mit 0,514 kWh am wenigsten Energie.

Wer den Entfeuchter ohnehin im selben Raum betreibt und nur eine gewünschte Luftfeuchtigkeit einstellen möchte, braucht deshalb nicht zwangsläufig WLAN.

Besonders sinnvoll wird die App aus unserer Sicht erst bei räumlicher Distanz, häufig wechselnden Einstellungen oder wenn man den Zustand eines Geräts regelmäßig aus der Ferne kontrollieren möchte.

Unsere Messwerte zum Bosch Dry 4000
Wann wir Smart-Funktionen wählen würden

Der Aufstellort entscheidet stärker als das Smartphone

Keller

Hier bringt Fernkontrolle viel

Ein Keller wird nicht ständig betreten. Feuchtewert, Betriebszustand und Einstellungen aus der Wohnung prüfen zu können, ist deshalb praktisch.

Wäsche

Modus wechseln ohne in den Trockenraum zu gehen

Bei regelmäßigem Wäschetrocknen können Fernsteuerung und Zeitplanung den Alltag vereinfachen. Für die eigentliche Trocknungsleistung zählt weiterhin die Hardware.

Ferienwohnung

App allein reicht nicht

Für längere unbeaufsichtigte Phasen würden wir zusätzlich einen geeigneten Dauerablauf und eine zuverlässige Feuchteregelung verlangen.

Wohnzimmer

Komfort statt Notwendigkeit

Steht das Gerät wenige Meter entfernt, ist die App bequem, aber kein Kaufgrund um jeden Preis. Lautstärke und Entfeuchtungsleistung wiegen dann meist schwerer.

Das Gerät hängt im Heimnetz

Bei einer Smart-Home-App gehört IT-Sicherheit zur Kaufentscheidung

Ein WLAN-Luftentfeuchter ist ein vernetztes Haushaltsgerät. Damit kommen neben den normalen Gerätefunktionen ein Benutzerkonto, eine App, Software und je nach System Cloud-Dienste hinzu.

Für solche Smart-Home-Geräte empfehlen Verbraucherzentralen und BSI, auf aktuelle Software und Sicherheitsupdates zu achten. Für Benutzerkonten sollte ein eigenes starkes Passwort verwendet werden.

Auch die App-Berechtigungen verdienen einen Blick. Nicht jede angeforderte Smartphone-Berechtigung muss für jede Funktion dauerhaft notwendig sein.

Wer viele vernetzte Geräte betreibt, kann außerdem ein separates WLAN beziehungsweise IoT-Netz für Smart-Home-Geräte einrichten. Dadurch befinden sich solche Geräte nicht zwangsläufig im selben lokalen Netz wie persönliche Computer.

01 Updates installieren
02 Eigenes starkes Passwort
03 App-Berechtigungen prüfen
04 IoT-Netz erwägen

Unsere Bedienungswertung einer App ist keine Bewertung ihrer Cyber-Sicherheit. Beide Punkte gehören für uns zu unterschiedlichen Prüfkriterien.

Vor dem Kauf

Worauf wir bei einem Luftentfeuchter mit WLAN achten

01

Entfeuchtung zuerst

Eine gute App kann schwache Hardware nicht ausgleichen. Raum, Temperatur und Feuchtelast bestimmen zuerst die benötigte Leistungsklasse.

02

Aktueller Feuchtewert

Für uns sollte eine sinnvolle App nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch den aktuellen Gerätestatus beziehungsweise Feuchtewert zugänglich machen.

03

Zielfeuchtigkeit

Der gewünschte Feuchtewert sollte direkt steuerbar sein. Gerade bei einem weit entfernten Gerät ist das wichtiger als dekorative Smart-Home-Funktionen.

04

Tankstatus

Eine Meldung bei vollem Behälter spart unnötige Kontrollgänge. Für lange unbeaufsichtigte Laufzeiten bevorzugen wir trotzdem einen Dauerablauf.

05

Automatischer Betrieb

Ein guter Hygrostat bleibt auch bei einem Smart-Modell zentral. Das Gerät sollte nicht darauf angewiesen sein, dass jemand ständig über die App eingreift.

06

Updates und App-Pflege

Ein vernetztes Haushaltsgerät sollte über seinen Nutzungszeitraum mit gepflegter Software betrieben werden können. Updates installieren wir deshalb zeitnah.

Unsere Auswahl

Welches Smart-Modell passt zu welchem Einsatz?

Unser getesteter Allrounder mit App

COMFEE MDDF-20DEN7-WF. App-Bewertung 8,5 von 10, 58 Minuten bis 50 Prozent und 256 ml Wasser innerhalb von zwei Stunden machen ihn für uns zur ausgewogensten Smart-Lösung aus dem eigenen Test.

Viel Feuchtigkeit und Gerät steht abseits

COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3. Er besitzt dieselbe App-Bewertung, entfeuchtete bei uns aber deutlich schneller. Die höhere Lautstärke fällt in Keller oder Hauswirtschaftsraum weniger ins Gewicht.

Smart-Funktionen plus Luftreinigung

MeacoDry Arete Two 10L und 20L sind nach ihren aktuellen Herstellerfunktionen interessant. App-Steuerung wird hier mit HEPA-H13-Luftreinigung kombiniert.

20-Liter-Klasse mit Alexa und Google

Pro Breeze OmniDry 20L verbindet App und Sprachsteuerung mit einer vom Hersteller angegebenen Nennleistung von 20 Litern pro Tag und einem 4-Liter-Tank.

Großer Tank wichtiger als Minimalmaße

Beim Pro Breeze 20L Premium Smart fällt der 5,5-Liter-Tank auf. Das reduziert die Häufigkeit des manuellen Entleerens, wenn kein Ablauf genutzt wird.

Unser Ergebnis

Smart ist dann gut, wenn man das Gerät wirklich aus der Ferne nutzt

Für uns gewinnt nicht automatisch der Luftentfeuchter mit den meisten App-Menüs. Entscheidend bleibt, ob das Gerät selbst gut entfeuchtet und die Smart-Funktionen ein echtes Alltagsproblem lösen.

Bei unseren beiden App-Testgeräten gab es mit jeweils 8,5 von 10 Punkten keinen Unterschied in der Bedienungsbewertung. Der COMFEE 20L bekommt trotzdem unsere allgemeine Empfehlung, weil seine Leistung für viele Wohnsituationen ausreicht und er deutlich leiser war als der 30L.

Wer maximale Entfeuchtung braucht, nimmt den 30L. Wer zusätzlich Luftreinigung oder andere Smart-Home-Systeme interessant findet, sollte Meaco Arete Two und Pro Breeze OmniDry in die Auswahl aufnehmen.

Steht der Luftentfeuchter ohnehin direkt neben dem Nutzer, würden wir für WLAN dagegen keinen großen Aufpreis akzeptieren. Ein guter Hygrostat und die passende Leistung bleiben wichtiger.

Unsere getestete App-Empfehlung COMFEE 20L
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Häufige Fragen

Was bei WLAN und App oft unklar bleibt

Welchen Luftentfeuchter mit App haben wir selbst getestet?

Wir haben die App beim COMFEE MDDF-20DEN7-WF und beim COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 genutzt. Beide erhielten von uns 8,5 von 10 Punkten für die App.

Welches App-Modell würden wir insgesamt empfehlen?

Für die meisten Haushalte den COMFEE 20L. Er verbindet unsere App-Bewertung von 8,5 Punkten mit guter Entfeuchtungsleistung und einem niedrigeren Schallpegel als der COMFEE 30L.

Was kann die COMFEE App beim 20L?

Die dokumentierten Smart-Funktionen umfassen unter anderem Ein- und Ausschalten, Lüftersteuerung, verschiedene Betriebsmodi und die Einstellung der gewünschten Luftfeuchtigkeit. Das Smart-System kann außerdem Gerätestatus und Meldungen anzeigen.

Kann ich einen Luftentfeuchter von unterwegs einschalten?

Bei entsprechend eingerichtetem WLAN-Modell ist Fernsteuerung über das Internet möglich. Das Gerät muss dafür betriebsbereit und mit dem Netzwerk verbunden sein.

Was passiert, wenn der Wassertank voll ist?

Die App kann einen vollen Tank nicht physisch entleeren. Für längeren unbeaufsichtigten Betrieb ist deshalb ein korrekt installierter kontinuierlicher Kondensatablauf besonders praktisch.

Welche Meaco Luftentfeuchter haben App-Steuerung?

Die aktuellen MeacoDry Arete Two Modelle besitzen WLAN- und App-Funktionen. Bei den hier betrachteten 10L- und 20L-Versionen unterstützt Meaco außerdem Google und Alexa.

Hat der Pro Breeze OmniDry 20L eine App?

Ja. Pro Breeze nennt für den OmniDry 20L eine eigene Smart-App sowie Kompatibilität mit Amazon Alexa und Google Home.

Kann eine WLAN-Steckdose die App ersetzen?

Nur teilweise. Eine Steckdose kann die Stromversorgung schalten. Eine integrierte Geräte-App kann zusätzlich Feuchtigkeitswerte, Modi oder andere interne Funktionen zugänglich machen.

Spart App-Steuerung automatisch Strom?

Nein. Entscheidend sind Entfeuchtungseffizienz, Hygrostat, Zielwert und Laufzeit. Eine App kann die Bedienung erleichtern, erzeugt aber nicht automatisch eine bessere Energieeffizienz.

Muss ein guter Luftentfeuchter WLAN haben?

Nein. Unser Bosch Dry 4000 besitzt keine von uns genutzte App und erreichte trotzdem sehr gute Werte bei Hygrostat, Energieausbeute und Lautstärke. WLAN ist eine Komfortfunktion, keine Voraussetzung für gute Entfeuchtung.

Weiter vergleichen

Unsere Messungen hinter den Empfehlungen

Im Hauptvergleich findest du die vollständigen Ergebnisse aller vier von uns getesteten Geräte. Die einzelnen Testberichte zeigen Entfeuchtung, Stromverbrauch, Schall und praktische Bedienung noch genauer.