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Wäsche schneller trocknen mit Luftentfeuchter

Wer im Winter regelmäßig einen Wäscheständer in der Wohnung aufstellt, bringt mit der nassen Wäsche zusätzliche Feuchtigkeit in den Raum. Ein Luftentfeuchter kann dieses Wasser gezielt aus der Raumluft holen. Wir haben vier Geräte drei Stunden lang beim Trocknen feuchter Testwäsche geprüft und dabei nicht nur den Feuchteverlust, sondern auch den Stromverbrauch gemessen.

Unser Wäschetest

Der COMFEE 30L holte in drei Stunden am meisten Feuchtigkeit aus der Wäsche

Nach drei Stunden hatte unsere Testwäsche mit dem COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 650 g an Feuchtigkeit verloren. Kein anderes Gerät in unserem Vergleich erreichte diesen Wert.

Auch beim Verhältnis aus Feuchteverlust und Stromverbrauch lag der große COMFEE vorne. Aus 650 g und 1,119 kWh ergeben sich 581 g pro kWh.

Überraschend dicht dahinter folgt der Bosch Dry 4000. Er entfernte in derselben Zeit zwar nur 440 g, benötigte dafür aber lediglich 0,771 kWh. Seine Energieausbeute von 571 g/kWh liegt nur knapp unter dem Testsieger.

Unsere Empfehlungen

Welches Gerät würden wir zum Wäschetrocknen nehmen?

Wir unterscheiden zwischen maximalem Tempo, Energieausbeute und einem vernünftigen Mittelweg. Die Platzierung basiert auf unseren eigenen Messwerten.

Beste Leistung

COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3

Für regelmäßig große Wäschemengen und möglichst kurze Trockenzeiten

3 h 650 g
Verbrauch 1,119 kWh
Effizienz 581 g/kWh

Der stärkste Luftentfeuchter unseres Vergleichs gewann auch den Wäschetest. Er entfernte am meisten Feuchtigkeit und erzielte gleichzeitig die höchste Energieausbeute.

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Effiziente Alternative

Bosch Dry 4000

Wenn gute Energieausbeute wichtiger ist als maximale Geschwindigkeit

3 h 440 g
Verbrauch 0,771 kWh
Effizienz 571 g/kWh

Der Bosch entfernte weniger Wasser als die großen COMFEE Modelle, setzte die eingesetzte Energie aber sehr gut um. Dazu kommt ein eigener Wäschetrocknungsmodus.

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Guter Mittelweg

COMFEE MDDF-20DEN7-WF

Für regelmäßige Wäsche ohne die Größe und Lautstärke des 30L

3 h 525 g
Verbrauch 0,954 kWh
Effizienz 550 g/kWh

Der 20L entfernte deutlich mehr Feuchtigkeit als Bosch und COMFEE 10L. Beim Verhältnis aus Leistung, Gerätegröße und Tempo bleibt er für uns der Allrounder.

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Für kleinere Mengen

COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3

Kompakt und leise, beim Trocknen aber deutlich langsamer

3 h 350 g
Verbrauch 0,786 kWh
Effizienz 445 g/kWh

Der kleine COMFEE besitzt ebenfalls einen speziellen Trockenmodus. In unserem Test konnte er die größeren Geräte beim Wasserentzug jedoch nicht halten.

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Drei Stunden Praxistest

So groß waren die Unterschiede bei der Testwäsche

Wir bewerten hier bewusst den Feuchteverlust nach drei Stunden. Daraus machen wir keine Aussage wie schranktrocken oder bügeltrocken, denn dafür wäre ein anderes Prüfverfahren erforderlich.

Modell Feuchteverlust Strom g/kWh Schall*
COMFEE 30L CDDAE-30DEN7-QA3 650 g 1,119 kWh 581 g/kWh 55,8 dB(A)
COMFEE 20L MDDF-20DEN7-WF 525 g 0,954 kWh 550 g/kWh 47,8 dB(A)
Bosch Dry 4000 440 g 0,771 kWh 571 g/kWh 42,4 dB(A)
COMFEE 10L CDDOE-10DEN7-QA3 350 g 0,786 kWh 445 g/kWh 39,7 dB(A)

*Der Schallpegel stammt aus unserer separaten Messung bei einem Meter Abstand und nicht aus dem dreistündigen Wäschedurchgang.

Feuchtigkeit im Raum

Nasse Wäsche gibt über Stunden Wasser an die Raumluft ab

Beim Trocknen verschwindet das Wasser nicht. Es wechselt lediglich von den Textilien in die Raumluft. Ohne Lüftung, Abluft oder Entfeuchtung bleibt diese zusätzliche Feuchtigkeit zunächst im Raum.

Das Umweltbundesamt nennt für 4,5 kg geschleuderte Wäsche bei 20 °C Erfahrungswerte von etwa 50 bis 200 g Feuchteabgabe pro Stunde. Die tatsächliche Menge hängt unter anderem von der Restfeuchte der Wäsche und den Raumbedingungen ab.

Genau hier setzt der Luftentfeuchter an. Er führt feuchte Raumluft über den kalten Verdampfer, kondensiert einen Teil des enthaltenen Wassers und sammelt dieses im Tank oder leitet es über einen Schlauch ab.

Für Räume, in denen regelmäßig Wäsche trocknet, würden wir deshalb zusätzlich ein Hygrometer verwenden. Als allgemeine Orientierung für Wohnräume nennt das Umweltbundesamt 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.

40 bis 60 % Orientierung für die Raumluft
50 bis 200 g/h UBA Erfahrungsbereich für 4,5 kg geschleuderte Wäsche
Hygrometer Feuchteverlauf im Raum beobachten
Unser Prüfpunkt

Wir messen nicht nur, wie voll der Wassertank wird

Für unseren Wäschevergleich ließen wir jedes Gerät drei Stunden arbeiten. Entscheidend war der Feuchteverlust der Testwäsche und die dafür aufgenommene elektrische Energie.

Das ist aus unserer Sicht aussagekräftiger als nur auf den Tank zu schauen. Ein Teil der Feuchtigkeit befindet sich während des Tests weiterhin in der Raumluft oder an anderen Oberflächen. Die Gewichtsveränderung der Wäsche zeigt direkt, wie viel Feuchte sie in unserem Prüfzeitraum verloren hat.

Zusätzlich berechnen wir Gramm pro Kilowattstunde. Damit lässt sich unterscheiden, ob ein Gerät nur deshalb mehr schafft, weil es mehr Strom aufnimmt, oder ob es die zusätzliche Leistung auch effizient in Trocknung umsetzt.

Unsere Kennzahl Feuchteverlust der Wäsche ÷ Stromverbrauch = g/kWh
Platz eins

Beim COMFEE 30L stimmen Tempo und Energieausbeute zusammen

Die Testwäsche verlor innerhalb von drei Stunden 650 g Feuchtigkeit. Das waren 125 g mehr als beim COMFEE 20L und 210 g mehr als beim Bosch Dry 4000.

Gleichzeitig verbrauchte der 30L mit 1,119 kWh am meisten Strom. Allein daraus würde sich aber ein falsches Bild ergeben.

Teilt man die 650 g durch den Verbrauch, bleiben 581 g/kWh. Damit erreicht das Gerät auch bei unserer Effizienzkennzahl den besten Wert.

Für einen separaten Hauswirtschaftsraum würden wir die höhere Lautstärke eher akzeptieren. Wer häufig mehrere Wäscheständer hintereinander trocknet, profitiert stärker vom zusätzlichen Durchsatz.

Feuchteverlust 650 g
Strom 1,119 kWh
Ausbeute 581 g/kWh
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Der interessante Zweite

Beim Bosch fällt vor allem die niedrige Leistungsaufnahme auf

Nach drei Stunden hatte die Testwäsche mit dem Dry 4000 440 g Feuchtigkeit verloren. Damit liegt er beim reinen Tempo klar hinter COMFEE 30L und COMFEE 20L.

Der Verbrauch betrug aber nur 0,771 kWh. Daraus ergeben sich 571 g/kWh. Der Abstand zum großen COMFEE beträgt damit lediglich 10 g/kWh.

Hinzu kommt das niedrigere Betriebsgeräusch. In unserem separaten Schalltest maßen wir beim Bosch 42,4 dB(A), beim COMFEE 30L waren es 55,8 dB(A).

Bosch bietet außerdem einen eigenen Wäschetrocknungsmodus. Für eine Wohnung, in der der Wäscheständer nicht in einem abgeschlossenen Hauswirtschaftsraum steht, finden wir diese Kombination besonders interessant.

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Der Mittelweg

525 g in drei Stunden machen den COMFEE 20L zum brauchbaren Allrounder

Die Testwäsche verlor mit dem MDDF-20DEN7-WF 525 g Feuchtigkeit. Damit liegt das Gerät klar vor Bosch und COMFEE 10L, bleibt aber 125 g hinter dem 30L.

Der Energieverbrauch lag bei 0,954 kWh. Daraus berechnen sich 550 g/kWh.

Sein Trockenmodus arbeitet laut Bedienungsanleitung mit hoher Lüfterstufe und maximaler Entfeuchtung. Der Hersteller empfiehlt dabei einen geschlossenen Raum und einen gezielten Luftstrom zur Wäsche.

Für uns passt der 20L gut in Haushalte, die regelmäßig drinnen trocknen, aber weder den Platzbedarf noch das Geräusch des größten Geräts möchten.

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Kleine Leistungsklasse

Der COMFEE 10L funktioniert, braucht aber mehr Geduld

Auch der CDDOE-10DEN7-QA3 besitzt einen eigenen Dryer-Modus. In diesem Modus arbeitet er kontinuierlich mit hoher Lüftergeschwindigkeit.

In unserem Test verlor die Wäsche innerhalb von drei Stunden 350 g Feuchtigkeit. Der Verbrauch betrug 0,786 kWh. Mit 445 g/kWh lag die Energieausbeute deutlich unter den drei größeren Geräten.

Dafür war der kleine COMFEE in unserem separaten Schalltest mit 39,7 dB(A) das leiseste Gerät.

Für einzelne Kleidungsstücke oder kleine Mengen kann diese Kombination passen. Wer regelmäßig komplette Waschladungen auf dem Ständer trocknet, würde von uns eine größere Leistungsklasse bekommen.

Richtig aufstellen

Ein paar Zentimeter und die Luftführung machen einen Unterschied

01

Wäsche gut schleudern

Je weniger Wasser nach dem Waschgang noch in den Textilien steckt, desto weniger muss anschließend verdunsten und vom Entfeuchter entfernt werden.

02

Nicht zu dicht hängen

Zwischen den Textilien muss Luft zirkulieren können. Eng übereinanderliegende Ärmel, Hosenbeine oder Handtücher bremsen den Feuchtetransport.

03

Luftstrom zur Wäsche

Die COMFEE Bedienungsanleitungen empfehlen, den Luftstrom auf die feuchten Textilien zu richten. Der Entfeuchter gehört aber nicht so nah an den Wäscheständer, dass Ansaugung oder Auslass verdeckt werden.

04

Etwas Abstand lassen

Bei den von uns geprüften COMFEE Anleitungen werden für den Trockenmodus ungefähr 30 bis 50 cm Abstand zur Wäsche genannt.

05

Während des Trockenlaufs Raum begrenzen

Im speziellen Trockenmodus arbeiten die COMFEE Geräte für maximale Wirkung in einem geschlossenen Raum. So muss der Entfeuchter nicht gleichzeitig feuchte Luft aus weiteren Zimmern behandeln.

06

Feuchtigkeit weiter beobachten

Nach dem Trocknen kontrollieren wir das Hygrometer. Bei Bedarf wird anschließend kurz intensiv gelüftet, statt die zusätzliche Feuchtigkeit in der Wohnung zu verteilen.

Welcher Raum eignet sich?

Der kleinste verfügbare Trockenraum kann sogar ein Vorteil sein

Ein Luftentfeuchter bearbeitet immer die Luft des Raumes, in dem er steht. Wird ein Wäscheständer in einem riesigen offenen Wohnbereich aufgestellt, muss das Gerät ein wesentlich größeres Luftvolumen beeinflussen.

Ein separater Hauswirtschaftsraum oder ein geeignetes, kleineres Zimmer lässt sich deshalb leichter kontrollieren. Dabei müssen Ansaugung und Auslass des Geräts frei bleiben.

Wir würden feuchte Wäsche außerdem nicht einfach in einem kalten, schlecht belüfteten Raum stehen lassen. Kalte Außenwände können eine höhere Oberflächenfeuchtigkeit aufweisen als die Luft in der Raummitte vermuten lässt.

Das Hygrometer gehört deshalb nicht direkt vor den Luftauslass des Entfeuchters. Ein Messpunkt etwas abseits vom Gerät liefert für den Raum einen sinnvolleren Vergleichswert.

Fenster auf oder zu?

Mit und ohne Luftentfeuchter gelten zwei unterschiedliche Situationen

Wird Wäsche ohne technische Entfeuchtung in der Wohnung getrocknet, muss die entstehende Feuchtigkeit durch ausreichendes Lüften entfernt werden. Genau darauf weist auch das Umweltbundesamt hin.

Während eines gezielten Trockenlaufs mit Luftentfeuchter sieht die Situation anders aus. Die COMFEE Anleitungen verlangen für den Dryer-Modus einen geschlossenen Raum, damit das Gerät die Feuchte der Wäsche konzentriert aufnehmen kann.

Wir würden deshalb nicht gleichzeitig stundenlang das Fenster offen lassen und den Entfeuchter auf voller Leistung betreiben. Nach dem Trockenlauf lässt sich der Raum kurz intensiv lüften.

Bei einer vorhandenen kontrollierten Lüftungsanlage muss diese natürlich nicht abgeschaltet werden. Dann gehört die Luftführung des Gebäudes zur Gesamtbetrachtung.

Luftentfeuchter oder Wäschetrockner

Aus unserem Test machen wir keinen künstlichen Stromkosten-Sieger

Ein Luftentfeuchter und ein Wäschetrockner arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Beim Luftentfeuchter hängt die Wäsche weiterhin auf dem Ständer. Das Gerät beeinflusst die Luft im Raum und sammelt die daraus kondensierte Feuchtigkeit.

Ein moderner Wärmepumpentrockner arbeitet dagegen in einem geschlossenen Gerätekreislauf. Stromverbrauch, Füllmenge, gewünschter Trockengrad und Programmdauer unterscheiden sich je nach Modell erheblich.

Deshalb schreiben wir hier nicht pauschal, dass der Luftentfeuchter günstiger oder teurer ist. Unser Test beantwortet eine andere Frage: Welcher der vier von uns geprüften Luftentfeuchter holt innerhalb derselben drei Stunden am meisten Feuchtigkeit aus der Testwäsche und wie viel Energie benötigt er dafür?

Dafür haben wir belastbare eigene Messwerte. Der COMFEE 30L liegt bei 581 g/kWh vorne, der Bosch Dry 4000 folgt mit 571 g/kWh.

Unsere Auswahl nach Haushalt

Welchen Luftentfeuchter würden wir wann nehmen?

Mehrere Waschladungen pro Woche

Hier würden wir den COMFEE 30L wählen. Der höhere Verbrauch wird durch den größten Feuchteverlust und die beste gemessene Energieausbeute ausgeglichen.

Wäscheständer steht näher am Wohnbereich

Dann gefällt uns der Bosch Dry 4000. Seine 571 g/kWh lagen fast auf dem Niveau des Testsiegers, während der Schallwert in unserer separaten Messung deutlich niedriger ausfiel.

Regelmäßige Wäsche und ein normales Platzangebot

Der COMFEE 20L bleibt der pragmatische Mittelweg. 525 g Feuchteverlust in drei Stunden sind deutlich mehr als bei den kleineren Geräten.

Nur gelegentliche kleine Mengen

Dafür kann der COMFEE 10L ausreichen. Beim regelmäßigen Trocknen kompletter Waschladungen würden wir wegen seiner 445 g/kWh und des geringeren Durchsatzes jedoch größer wählen.

Unser Ergebnis

Beim Wäschetrocknen gewinnt der COMFEE 30L deutlicher als erwartet

Vor dem Test hätte man den höchsten Feuchteverlust beim größten Gerät erwarten können. Interessanter ist, dass der COMFEE 30L trotz seines höheren Stromverbrauchs auch beim Verhältnis aus Feuchteverlust und Energie vorne bleibt.

Die Testwäsche verlor in drei Stunden 650 g Feuchtigkeit. Mit 1,119 kWh Verbrauch ergibt das 581 g/kWh.

Der Bosch Dry 4000 verdient trotzdem Aufmerksamkeit. Seine 571 g/kWh liegen sehr dicht am 30L. Wer etwas weniger Tempo akzeptiert und das Gerät näher am Wohnbereich betreibt, bekommt damit eine starke Alternative.

Unsere Wahl für viel Wäsche COMFEE 30L
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Häufige Fragen

Was beim Trocknen auf dem Wäscheständer wichtig ist

Welcher Luftentfeuchter trocknete unsere Wäsche am schnellsten?

Der COMFEE CDDAE-30DEN7-QA3 erreichte den größten Feuchteverlust. Nach drei Stunden hatte unsere Testwäsche 650 g Feuchtigkeit verloren. Beim COMFEE 20L waren es 525 g, beim Bosch 440 g und beim COMFEE 10L 350 g.

Welches Gerät war beim Wäschetrocknen am effizientesten?

Der COMFEE 30L erreichte 581 g Feuchteverlust pro kWh. Der Bosch Dry 4000 folgte mit 571 g/kWh, der COMFEE 20L mit 550 g/kWh und der COMFEE 10L mit 445 g/kWh.

Wie viel Strom brauchten die Geräte in drei Stunden?

Wir maßen 1,119 kWh beim COMFEE 30L, 0,954 kWh beim COMFEE 20L, 0,771 kWh beim Bosch Dry 4000 und 0,786 kWh beim COMFEE 10L.

Soll das Fenster beim Trocknen offen oder geschlossen sein?

Ohne technische Entfeuchtung muss die zusätzliche Feuchtigkeit regelmäßig nach außen gelüftet werden. Bei einem gezielten Trockenlauf mit den getesteten COMFEE Geräten sieht die Bedienungsanleitung dagegen einen geschlossenen Raum vor. Nach dem Lauf würden wir bei Bedarf kurz intensiv lüften.

Wie weit sollte der Luftentfeuchter vom Wäscheständer entfernt stehen?

Für die Trockenmodi der von uns geprüften COMFEE Geräte nennt die Anleitung ungefähr 30 bis 50 cm Abstand zur Wäsche. Ansaugung und Luftauslass müssen frei bleiben.

Welche Luftfeuchtigkeit ist beim Wäschetrocknen sinnvoll?

Die Feuchtigkeit steigt während des Trocknens zunächst an. Für die normale Raumluft nennt das Umweltbundesamt 40 bis 60 Prozent als Orientierung. Wir würden den Verlauf mit einem separaten Hygrometer beobachten.

Kann ein Luftentfeuchter einen Wäschetrockner ersetzen?

Das hängt vom Haushalt ab. Ein Luftentfeuchter beschleunigt das Trocknen auf dem Wäscheständer und kontrolliert gleichzeitig die Raumfeuchte. Ein Wäschetrockner arbeitet dagegen mit der Wäsche in einer geschlossenen Trommel. Einen pauschalen Kostenvergleich leiten wir aus unserem Luftentfeuchter Test deshalb nicht ab.

Muss der Luftentfeuchter einen speziellen Wäschemodus haben?

Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass das Gerät ausreichend Feuchtigkeit entfernt und die Luft bewegt. Ein spezieller Modus vereinfacht die Bedienung, weil das Gerät dabei auf hohe beziehungsweise kontinuierliche Entfeuchtung eingestellt wird.

Warum sollte die Waschmaschine vorher stark schleudern?

Je weniger Restwasser in der Wäsche steckt, desto weniger Wasser muss anschließend verdunsten. Eine gut geschleuderte Ladung verkürzt deshalb die anschließende Trocknungsarbeit.

Unsere eigenen Tests

Die vier Geräte noch genauer vergleichen

Neben dem separaten Wäschetest haben wir Entfeuchtungsgeschwindigkeit, Stromverbrauch, Geräusch und Hygrostat gemessen. Die vollständigen Ergebnisse stehen in unserem Hauptvergleich und in den einzelnen Modelltests.