Welcher Bosch Dry passt zu welchem Raum?
Bosch bietet seine aktuelle Dry Serie in drei Leistungsstufen an. Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 sehen sich ähnlich und teilen viele Funktionen, unterscheiden sich aber bei Entfeuchtungsleistung, Luftdurchsatz und Geräusch. Den Dry 4000 haben wir selbst unter standardisierten Bedingungen getestet. Dry 1000 und Dry 2000 ordnen wir anhand der aktuellen technischen Unterlagen von Bosch ein.
Der Dry 4000 bleibt unsere erste Bosch Wahl
Im eigenen Praxistest benötigte der Bosch Dry 4000 71 Minuten, um die relative Luftfeuchtigkeit von 65 auf 50 Prozent zu senken. Nach zwei Stunden hatten wir 214 ml Wasser gesammelt und 0,514 kWh Strom verbraucht.
Besonders gut gefielen uns sein Hygrostat und die einfache Bedienung. Die mittlere Abweichung zum externen Hygrometer betrug nur 2,0 Prozentpunkte und war damit die niedrigste in unserem vier Geräte umfassenden Vergleich.
Wer weniger Leistung benötigt, sollte Dry 1000 und Dry 2000 trotzdem nicht ignorieren. Der Dry 1000 besitzt den niedrigsten Bosch Herstellerwert beim Schall, während der Dry 2000 technisch genau zwischen dem kleinen und großen Modell liegt.
Drei Leistungsstufen auf derselben Grundplattform
Alle drei Geräte besitzen Auto-, Nacht- und Wäschetrocknungsmodus, einen einstellbaren Hygrostat, einen 2,5-Liter-Tank und die Möglichkeit zur kontinuierlichen Kondensatableitung.
Bosch Dry 1000
Für Schlafzimmer und kleinere Räume mit moderater Feuchtelast
Der Dry 1000 ist das kleinste Modell der Serie. Bosch ordnet ihn Räumen bis etwa 17 m² beziehungsweise 40 m³ zu.
Die aktuelle technische Anleitung nennt 175 W Nenneingangsleistung, 70 bis 90 m³/h Luftdurchsatz und einen einstellbaren Feuchtebereich von 40 bis 70 Prozent.
Mit 34 dB(A) auf der niedrigen Betriebsstufe besitzt er den niedrigsten Hersteller-Schallwert der drei Bosch Modelle.
Bosch Dry 1000 bei Amazon ansehenBosch Dry 2000
Für mittelgroße Räume, wenn der Dry 1000 zu klein und der Dry 4000 unnötig groß erscheint
Bosch sieht den Dry 2000 für bis zu 24 m² beziehungsweise rund 55 m³ vor. Der Tank bleibt wie bei den beiden anderen Modellen bei 2,5 Litern.
Interessant ist die Nenneingangsleistung. Bosch nennt 178 W gegenüber 175 W beim Dry 1000. Gleichzeitig steigt die Entfeuchtungsleistung unter 27 °C und 60 Prozent von 6 auf 7 Liter pro Tag.
Das macht ihn nach Datenlage zu einer interessanten Zwischenstufe. Einen eigenen Verbrauchstest haben wir mit dem Dry 2000 bislang nicht durchgeführt.
Bosch Dry 2000 bei Amazon ansehenBosch Dry 4000
Für höhere Feuchtelast und größere Wohnräume
Der Dry 4000 ist das einzige Modell dieser Bosch Serie, das unseren kompletten Praxistest durchlaufen hat.
Er überzeugte uns nicht durch maximale Geschwindigkeit, sondern durch seine Balance. Der Stromverbrauch lag in unserem zweistündigen Test bei 0,514 kWh, die Energieausbeute bei 416 ml/kWh.
Besonders stark war sein Hygrostat. Mit einer mittleren Abweichung von 2,0 Prozentpunkten erreichte er den besten Wert unserer vier Testgeräte.
Bosch Dry 4000 bei Amazon ansehen Unser kompletter Dry 4000 TestHinweis: Wenn du über einen gekennzeichneten Amazon-Link kaufst, können wir eine Provision erhalten. Für dich ändert sich der Kaufpreis dadurch nicht.
So unterscheiden sich Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 technisch
Die folgende Tabelle verwendet ausschließlich Werte aus der aktuellen Bosch Dokumentation. Unsere eigenen Dry-4000-Messwerte bleiben davon getrennt.
| Merkmal | Dry 1000 | Dry 2000 | Dry 4000 |
|---|---|---|---|
| 30 °C / 80 % RH | 10 L/24h | 12 L/24h | 16 L/24h |
| 27 °C / 60 % RH | 6 L/24h | 7 L/24h | 9,5 L/24h |
| Nenneingangsleistung | 175 W | 178 W | 285 W |
| Luftdurchsatz min./max. | 70 / 90 m³/h | 86 / 106 m³/h | 96 / 112 m³/h |
| Schalldruck min./max. | 34 / 36 dB(A) | 35 / 38 dB(A) | 38 / 40 dB(A) |
| Hygrostat | 40 bis 70 % | 40 bis 70 % | 40 bis 70 % |
| Temperaturbereich | 5 bis 35 °C | 5 bis 35 °C | 5 bis 35 °C |
| Tank | 2,5 L | 2,5 L | 2,5 L |
| Maße H × B × T | 476 × 314 × 230 mm | 476 × 314 × 230 mm | 476 × 314 × 230 mm |
| Gewicht | 10,5 kg | 10,7 kg | 11,1 kg |
| Auto / Nacht / Wäsche | ja | ja | ja |
| Dauerablauf | ja | ja | ja |
Die Herstellerwerte zu Literleistung und Schalldruck wurden nicht mit unserem eigenen Prüfaufbau ermittelt. Sie eignen sich zum Vergleich innerhalb der Bosch Serie, nicht als direkter Ersatz für unsere Praxismessungen.
Alle drei Modelle haben praktisch dasselbe Gehäuse
Bei vielen Produktserien wird das kleinere Modell auch deutlich kleiner. Bei der Bosch Dry Serie ist das anders.
Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 messen jeweils 476 × 314 × 230 mm. Auch der Wassertank fasst bei allen drei Geräten 2,5 Liter.
Selbst beim Gewicht sind die Unterschiede gering. Der Dry 1000 wiegt 10,5 kg, der Dry 2000 10,7 kg und der Dry 4000 11,1 kg.
Wer den Dry 1000 allein wegen eines deutlich kleineren Gehäuses kaufen möchte, bekommt diesen Vorteil deshalb nicht. Die Entscheidung sollte stärker über benötigte Entfeuchtungsleistung, Luftdurchsatz und Geräusch getroffen werden.
Der Dry 2000 ist auf dem Datenblatt näher am kleinen Modell als erwartet
Bosch gibt für den Dry 1000 eine Nenneingangsleistung von 175 Watt an. Beim Dry 2000 sind es 178 Watt.
Unter 27 °C und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit steigt die angegebene Entfeuchtungsleistung gleichzeitig von 6 auf 7 Liter pro Tag.
Auch der Luftdurchsatz steigt von maximal 90 auf 106 m³/h. Beim Schall wächst der Herstellerbereich von 34 bis 36 auf 35 bis 38 dB(A).
Nach Datenlage ist der Dry 2000 deshalb mehr als nur eine andere Modellnummer. Er bringt etwas mehr Entfeuchtungsreserve, ohne dass Bosch bei der nominalen Eingangsleistung einen ähnlich großen Sprung nennt.
Daraus leiten wir trotzdem keine reale Stromkostenersparnis ab. Dafür müssten beide Geräte unter demselben eigenen Messablauf laufen und abhängig vom Hygrostat über denselben Zeitraum beobachtet werden.
So hat sich der Dry 4000 in unserem Praxistest geschlagen
Unser Haupttest lief bei etwa 21 °C. Gestartet wurde bei 65 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Zielmarke waren 50 Prozent.
Der Bosch war nicht das schnellste Gerät unseres Vierervergleichs. COMFEE 20L und 30L erreichten die Zielmarke früher.
Dafür arbeitete der Bosch ruhig, benötigte im Haupttest die geringste absolute Energiemenge und lieferte beim Hygrostat die genaueste Anzeige.
Seine Stärke sehen wir deshalb weniger in maximalem Wasserentzug und stärker in der Kombination aus Regelung, Geräusch und vernünftiger Entfeuchtungsleistung.
Bosch Dry 4000 bei Amazon ansehen16 Liter pro Tag und 214 ml in zwei Stunden widersprechen sich nicht
Bosch gibt für den Dry 4000 maximal 16 Liter pro 24 Stunden bei 30 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit an. Bei 27 °C und 60 Prozent sind es laut aktuellem technischen Handbuch 9,5 Liter pro Tag.
Unser Raum war mit etwa 21 °C kühler und der Test begann bei 65 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Während der zwei Stunden sank die Feuchtigkeit zusätzlich weiter.
Ein Luftentfeuchter entfernt unter warmer, sehr feuchter Luft wesentlich mehr Wasser als in einem bereits mäßig feuchten Wohnraum.
Deshalb verwenden wir die 16-Liter-Angabe nicht, um aus unserem zweistündigen Test einen vermeintlichen Erfüllungsgrad zu berechnen. Die Bedingungen sind dafür zu unterschiedlich.
Beim Dry 4000 kamen wir auf 42,4 dB(A)
Bosch gibt für den Dry 4000 einen Schalldruck von 38 bis 40 dB(A) an. In unserem eigenen Prüfaufbau aus einem Meter Entfernung maßen wir 42,4 dB(A).
Das bedeutet nicht automatisch, dass eine der beiden Messungen falsch ist. Schallwerte hängen unter anderem von Betriebszustand, Messabstand, Umgebung und Raumakustik ab.
Genau deshalb vergleichen wir unsere 42,4 dB(A) direkt nur mit den anderen drei Geräten aus unserem eigenen Test.
Dry 1000 und Dry 2000 ordnen wir auf dieser Seite dagegen nur anhand der Bosch Werte von 34 bis 36 beziehungsweise 35 bis 38 dB(A) ein.
Zu unserem Vergleich leiser LuftentfeuchterBosch kombiniert niedrige Lüfterstufe mit Feuchteregelung
Die aktuelle Bedienungsanleitung beschreibt denselben Nachtmodus für Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000.
Standardmäßig wird eine Zielfeuchtigkeit von 55 Prozent verwendet. Alternativ lassen sich 40, 45, 50, 55, 60, 65 oder 70 Prozent einstellen.
Im Nachtbetrieb arbeitet der Lüfter auf niedriger Stufe. Nach kurzer Zeit erlischt außerdem die Beleuchtung des Bedienfelds.
Wird der eingestellte Zielwert erreicht, geht das Gerät in den energiesparenden Regelbetrieb. Genau diese Kombination finden wir für Schlafräume sinnvoller als einen reinen Display-Aus-Schalter.
Standardmäßig läuft das Programm acht Stunden
Bosch verwendet bei Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 denselben grundsätzlichen Wäschetrocknungsmodus.
Nach aktueller Bedienungsanleitung startet das Gerät dabei mit maximaler Leistung und einem voreingestellten Timer von acht Stunden. Die Zeit lässt sich zwischen einer und zwölf Stunden verändern.
Fällt die Raumluftfeuchtigkeit schon vorher auf 35 Prozent, schaltet der Kompressor ab und das Gerät arbeitet zunächst nur mit dem Ventilator weiter. Steigt die Feuchtigkeit wieder, startet der Kompressor erneut.
Diese Regelung soll unnötiges weiteres Austrocknen vermeiden. Ob Dry 1000, Dry 2000 oder Dry 4000 eine Waschladung tatsächlich schneller trocknet, können wir ohne einen gemeinsamen Wäschetest der drei Geräte nicht beantworten.
Den Dry 4000 haben wir allerdings separat drei Stunden mit feuchter Testwäsche geprüft. Dabei verlor die Wäsche 440 g Feuchtigkeit bei einem Energieverbrauch von 0,771 kWh. Das entspricht 571 g/kWh.
Zu unserem kompletten WäschevergleichAlle drei Bosch Modelle erlauben 40 bis 70 Prozent Zielfeuchte
Der Einstellbereich ist bei Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 identisch. Gewählt wird in 5-Prozent-Schritten.
Das ist für einen normalen Wohnraum ausreichend. Typische Zielwerte wie 50, 55 oder 60 Prozent lassen sich direkt einstellen.
Die Genauigkeit des Sensors ist damit noch nicht beantwortet. Beim Dry 4000 haben wir sie deshalb mit einem separaten Hygrometer überprüft.
Die durchschnittliche Abweichung betrug nur 2,0 Prozentpunkte. Dry 1000 und Dry 2000 bekommen von uns keine vergleichbare Genauigkeitsaussage, solange wir sie nicht mit demselben Referenzgerät messen.
Die Dry Serie kann zusätzlich gefilterte Luft umwälzen
Für alle drei Modelle bietet Bosch einen separat erhältlichen Dry Filter an. Er kombiniert eine HEPA-Schicht mit Aktivkohle.
Der Filter gehört nicht zur normalen Grundausstattung des Luftentfeuchters. Wer diese Funktion nutzen möchte, benötigt das passende zusätzliche Filterelement.
Wir würden daraus keinen Ersatz für einen eigenständigen Luftreiniger ableiten. Für die Dry Serie veröffentlicht Bosch in diesem Zusammenhang beispielsweise keinen CADR-Wert, mit dem wir die Reinigungsleistung sauber gegen einen klassischen Luftreiniger vergleichen könnten.
Die Kernaufgabe der Dry Modelle bleibt für uns deshalb die Entfeuchtung. Die zusätzliche Filterung ist ein Extra.
Luftentfeuchter und Luftreiniger unterscheidenBei längeren Laufzeiten würden wir den Ablaufschlauch nutzen
2,5 Liter Tankvolumen sind beim Dry 1000 noch relativ passend zur kleineren Leistungsklasse. Beim Dry 4000 wirkt derselbe Behälter schneller begrenzend.
Wird der Tank voll, schützt die automatische Abschaltung vor einem Überlaufen. Die Entfeuchtung wird dann allerdings ebenfalls beendet.
Alle drei Modelle unterstützen deshalb einen kontinuierlichen Kondensatablauf. Bei regelmäßigem Kellerbetrieb oder längerem Wäschetrocknen finden wir diese Lösung praktischer als häufiges Tankleeren.
Die Dry Serie beginnt laut Bosch bei 5 °C
Der dokumentierte Arbeitsbereich beträgt bei allen drei Modellen 5 bis 35 °C.
Daraus sollte nicht abgeleitet werden, dass ein Dry 4000 bei 5 °C dieselbe Entfeuchtungsleistung erreicht wie bei 27 oder 30 °C.
Alle drei Bosch Modelle arbeiten mit Kompressortechnik und R290 als Kältemittel. Bei niedriger Raumtemperatur sinkt die Entfeuchtungsleistung dieser Technik.
Für einen dauerhaft sehr kalten Keller oder eine Garage würden wir deshalb zusätzlich einen Adsorptionstrockner vergleichen.
Zu unserer Kaufberatung für kalte RäumeAuch außerhalb unseres Tests schneidet der Dry 4000 stark ab
F.A.Z. Kaufkompass hat in seinem aktuellen Vergleich 34 Luftentfeuchter berücksichtigt und den Bosch Dry 4000 zum Favoriten für die meisten Nutzer gemacht.
Besonders positiv wurden dort die einfache Bedienung, die vergleichsweise geringe Lautstärke und das Verhältnis von Wasserentzug zu Energieeinsatz bewertet.
Der Dry 2000 wurde im selben Test ebenfalls geprüft. Dort wird er als leise und einfach bedienbar eingeordnet, liefert erwartungsgemäß weniger Entfeuchtungsleistung als der Dry 4000.
Die dort gemessenen dB-, Wasser- und Verbrauchswerte übernehmen wir nicht in unsere eigene Rangliste. Ihr Prüfaufbau unterscheidet sich von unserem.
Interessant ist vielmehr, dass zwei unterschiedliche Praxistests beim Dry 4000 auf eine ähnliche Stärke kommen. Er ist kein extremes Leistungsgerät, sondern ein ausgewogener Luftentfeuchter mit guter Bedienung und vernünftiger Effizienz.
Wann würden wir welchen Bosch nehmen?
Kleines Schlafzimmer oder Arbeitszimmer
Dry 1000. Seine Leistungsklasse passt besser zu kleineren Räumen und Bosch nennt den niedrigsten Schallwert der Serie. Einen eigenen Geräuschtest haben wir mit diesem Modell noch nicht durchgeführt.
Mittelgroßer Wohnraum
Dry 2000. Nach den technischen Daten bietet er mehr Entfeuchtungs- und Luftleistung als der Dry 1000, ohne beim nominalen Energiebedarf einen großen Sprung zu machen.
Regelmäßig erhöhte Luftfeuchtigkeit
Dry 4000. Hier haben wir zusätzlich eigene Messwerte und wissen, dass Hygrostat, Geräusch und Energieausbeute in unserem Praxistest gut zusammenpassen.
Wäsche wird regelmäßig drinnen getrocknet
Wir würden innerhalb der Serie eher zum Dry 4000 tendieren, weil mehr Entfeuchtungsleistung zur Verfügung steht. Alle drei besitzen jedoch denselben grundsätzlich geregelten Wäschemodus.
Dauerhaft kalter Raum
Dann würden wir nicht automatisch einen Bosch Dry wählen. Bei deutlich niedrigen Temperaturen sollte Adsorption als Alternative geprüft werden.
Der Dry 4000 ist der sicherste Bosch Kauf aus unserer bisherigen Erfahrung
Nicht weil die Zahl 4000 größer ist, sondern weil wir dieses Modell tatsächlich gemessen haben.
71 Minuten bis 50 Prozent, 214 ml Wasser in zwei Stunden, 0,514 kWh Verbrauch, 42,4 dB(A) und eine Hygrostatabweichung von nur 2,0 Prozentpunkten ergeben ein sehr ausgewogenes Bild.
Der Dry 1000 ist nach Datenlage interessant, wenn niedriger Schall wichtiger ist als maximale Entfeuchtung. Der Dry 2000 gefällt uns als technische Mitte und könnte für viele normal große Räume ausreichen.
Wer maximale Sicherheit bei unserer Empfehlung möchte, bekommt sie momentan aber nur beim Dry 4000. Er ist das Bosch Modell, das wir selbst durch unseren vollständigen Prüfablauf geschickt haben.
Was sich bei der Bosch Dry Serie oft erst im Detail zeigt
Welcher Bosch Luftentfeuchter ist der beste?
Von den drei aktuellen Bosch Dry Modellen können wir den Dry 4000 am sichersten beurteilen, weil wir ihn selbst getestet haben. Für kleinere Räume können Dry 1000 oder Dry 2000 sinnvoller dimensioniert sein.
Was ist der Unterschied zwischen Bosch Dry 1000, 2000 und 4000?
Der wichtigste Unterschied liegt bei Entfeuchtungsleistung, Luftdurchsatz, nominaler Leistungsaufnahme und Schall. Gehäusegröße, 2,5-Liter-Tank, Hygrostatbereich und die drei Hauptmodi sind dagegen weitgehend gleich.
Welcher Bosch Dry ist am leisesten?
Nach Herstellerdaten der Dry 1000 mit 34 bis 36 dB(A). Bosch nennt für den Dry 2000 35 bis 38 dB(A) und für den Dry 4000 38 bis 40 dB(A). Diese Herstellerwerte sind nicht mit unserem eigenen Ein-Meter-Test gleichzusetzen.
Wie laut war der Bosch Dry 4000 bei uns?
Wir maßen 42,4 dB(A) aus einem Meter Entfernung. Unter denselben Bedingungen war unser COMFEE 10L mit 39,7 dB(A) leiser, COMFEE 20L und 30L dagegen lauter.
Wie viel Wasser hat der Dry 4000 in unserem Test entfernt?
Innerhalb von zwei Stunden sammelten wir 214 ml Wasser. Die Luftfeuchtigkeit sank von 65 auf 50 Prozent innerhalb von 71 Minuten.
Wie viel Strom verbrauchte unser Bosch Dry 4000?
Im zweistündigen Haupttest maßen wir 0,514 kWh. Die durchschnittliche Arbeitsleistung lag bei 257 Watt und die gemessene Energieausbeute bei 416 ml/kWh.
Welche Luftfeuchtigkeit kann man bei der Bosch Dry Serie einstellen?
Laut aktueller Bedienungsanleitung stehen 40, 45, 50, 55, 60, 65 und 70 Prozent relative Luftfeuchtigkeit zur Auswahl.
Haben alle Bosch Dry Modelle einen Nachtmodus?
Ja. Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 besitzen einen Nachtmodus. Dabei arbeitet der Lüfter auf niedriger Stufe und die Beleuchtung des Bedienfelds wird reduziert.
Kann man mit den Bosch Geräten Wäsche trocknen?
Alle drei besitzen einen eigenen Wäschemodus. Dieser startet laut Bosch standardmäßig mit acht Stunden Laufzeit und kann zwischen einer und zwölf Stunden eingestellt werden.
Haben die Bosch Luftentfeuchter einen HEPA-Filter?
Ein kombinierter HEPA- und Aktivkohlefilter ist für die Dry Serie separat erhältlich. Er gehört nicht zur normalen Grundausstattung des Geräts.
Kann der Bosch Dry dauerhaft über einen Schlauch entwässern?
Ja. Bei Dry 1000, Dry 2000 und Dry 4000 ist eine kontinuierliche Kondensatableitung vorgesehen.
Eignet sich Bosch Dry für einen sehr kalten Keller?
Bosch gibt für alle drei Modelle einen Arbeitsbereich ab 5 °C an. Bei dauerhaft niedrigen Temperaturen sinkt bei Kompressorgeräten jedoch die Entfeuchtungsleistung. Dann würden wir zusätzlich einen Adsorptionstrockner vergleichen.
Haben wir Dry 1000 und Dry 2000 ebenfalls getestet?
Nein. Unsere eigenen Bosch Praxismessungen stammen vom Dry 4000. Dry 1000 und Dry 2000 werden auf dieser Seite anhand der aktuellen Bosch Produktunterlagen eingeordnet und erhalten deshalb keine eigene Testnote.
Mehr zum Bosch Dry 4000 und zur richtigen Gerätegröße
Wer zwischen den drei Bosch Größen schwankt, sollte nicht nur die Quadratmeterzahl betrachten. Feuchtelast, Temperatur und gewünschte Trocknungsgeschwindigkeit spielen ebenfalls eine Rolle.