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Wie groß muss ein Luftentfeuchter für meinen Raum sein?

10, 12, 16, 20 oder 30 Liter pro Tag klingt nach einer einfachen Größenstaffel. Für die Auswahl eines Luftentfeuchters reicht diese Zahl aber nicht. Raumvolumen, Temperatur und die tatsächliche Feuchtelast bestimmen gemeinsam, wie viel Leistung sinnvoll ist.

Kurz erklärt

Berechne zuerst das Raumvolumen

Die Grundfläche allein sagt nicht, wie viel Luft ein Raum enthält. Ein 20 m² großer Raum mit 2,4 Meter Deckenhöhe ist etwas anderes als ein gleich großer Altbauraum mit deutlich höherer Decke.

Multipliziere deshalb Länge, Breite und Raumhöhe. Erst danach vergleichen wir das Ergebnis in Kubikmetern mit der Eignungsangabe des Herstellers.

Danach kommen zwei weitere Fragen. Wie kalt ist der Raum und wie viel neue Feuchtigkeit entsteht dort regelmäßig? Ein Schlafzimmer, ein Trockenraum und ein feuchter Keller können bei identischem Volumen völlig unterschiedliche Anforderungen stellen.

Schritt eins

So berechnest du das Raumvolumen

Raumvolumen Länge × Breite × Höhe = m³

Bei einer üblichen Deckenhöhe von 2,5 Metern ergeben sich aus 20 m² Grundfläche beispielsweise 50 m³ Raumvolumen.

12 m² 30 m³ bei 2,5 m Höhe
20 m² 50 m³ bei 2,5 m Höhe
30 m² 75 m³ bei 2,5 m Höhe
40 m² 100 m³ bei 2,5 m Höhe
50 m² 125 m³ bei 2,5 m Höhe

Stiftung Warentest empfiehlt bei der Auswahl ebenfalls, das zu entfeuchtende Raumvolumen aus Länge, Breite und Höhe zu berechnen und anschließend die Eignungsangabe des Geräts zu prüfen.

Warum wir keine universelle m²-Tabelle verwenden

Die Hersteller rechnen sehr unterschiedlich

Ein Vergleich aktueller Geräte zeigt, warum eine einzelne Quadratmeterzahl schnell irreführend wird.

Modell Nennleistung Herstellerangabe Datenquelle
COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3 10 L/24h 40 m³ / 16 m² COMFEE
Bosch Dry 1000 10 L/24h ca. 40 m³ / 17 m² Bosch
Bosch Dry 4000 16 L/24h ca. 75 m³ / 33 m² Bosch
COMFEE MDDF-20DEN7-WF 20 L/24h 100 m³ / 40 m² COMFEE
Trotec TTK 70 HEPA Plus 20 L/24h bis 45 m² / 110 m³ Trotec
MeacoDry Arete Two 20L 20 L/24h bis 100 m² Meaco
Trotec TTK 72 E 24 L/24h bis 50 m² / 125 m³ Trotec

Die Flächen- und Volumenwerte sind Angaben der jeweiligen Hersteller. Sie wurden nicht unter unserem eigenen einheitlichen Verfahren ermittelt und sind deshalb keine Rangliste.

Ein besonders gutes Beispiel

Warum selbst 20 Liter pro Tag keine eindeutige Raumgröße ergeben

COMFEE nennt für seinen MDDF-20DEN7-WF bis zu 40 m² beziehungsweise 100 m³. Trotec ordnet den ebenfalls mit 20 L/24h angegebenen TTK 70 HEPA Plus bis zu 45 m² ein.

Meaco geht beim Arete Two 20L erheblich weiter und nennt bis zu 100 m². Meaco weist gleichzeitig ausdrücklich darauf hin, dass die tatsächliche Entfeuchtungsmenge von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit abhängt.

Genau deshalb würden wir einen 20-Liter-Luftentfeuchter nicht pauschal als Gerät für eine bestimmte Quadratmeterzahl definieren.

Für einen konkreten Kauf betrachten wir zuerst die Angaben des jeweiligen Modells und danach die Bedingungen im vorgesehenen Raum.

Was bedeutet L/24h überhaupt?

Die Literzahl ist eine Leistungsangabe unter Prüfbedingungen

Ein Luftentfeuchter mit 20 L/24h sammelt in einem normalen Wohnzimmer nicht automatisch jeden Tag 20 Liter Wasser.

Die maximale Entfeuchtungsleistung wird bei festgelegten Temperatur- und Feuchtebedingungen ermittelt. In einem kühleren oder bereits relativ trockenen Raum fällt der Wasserentzug deutlich geringer aus.

Das sieht man beispielsweise bei Bosch. Der Dry 4000 wird mit maximal 16 L/24h bei 30 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit angegeben. Bei 27 °C und 60 Prozent nennt Bosch nur noch 9,5 L/24h.

Die Zahl auf der Vorderseite eines Geräts ist deshalb vor allem nützlich, um die Leistungsklasse zu erkennen. Sie ist keine Vorhersage darüber, wie viel Wasser morgen in deinem Tank stehen wird.

Unsere eigene Messreihe

Mehr Nennleistung brachte bei uns deutlich mehr Entfeuchtungstempo

Vier Geräte haben wir unter denselben Bedingungen miteinander verglichen. Dadurch sehen wir, was unterschiedliche Leistungsklassen in unserem Test tatsächlich bewirkt haben.

COMFEE 10L 98 Min. 168 ml in 2 h
Bosch Dry 4000 71 Min. 214 ml in 2 h
COMFEE 20L 58 Min. 256 ml in 2 h
COMFEE 30L 44 Min. 328 ml in 2 h

Angegeben ist jeweils die Zeit von 65 auf 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit sowie die innerhalb von zwei Stunden gesammelte Wassermenge.

Das 30-Liter-Gerät war in unserem Aufbau mehr als doppelt so schnell an der Zielmarke wie der kleine COMFEE 10L. Dafür war es mit 55,8 dB(A) auch deutlich lauter als der 10L mit 39,7 dB(A).

Größer ist deshalb nicht automatisch besser. Zusätzliche Leistung ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie im konkreten Raum tatsächlich gebraucht wird.

Schritt zwei

Wie viel neue Feuchtigkeit entsteht im Raum?

Zwei Räume mit 50 m³ Volumen können völlig unterschiedliche Entfeuchtungsleistung benötigen.

Schlafzimmer

Kontinuierliche, moderate Feuchtelast

Menschen geben während der Nutzung Feuchtigkeit über Atmung und Schwitzen an die Raumluft ab. Hier zählen auch Lautstärke und zuverlässige Hygrostatsteuerung.

Badezimmer

Kurze starke Feuchtespitzen

Duschen und Baden können innerhalb kurzer Zeit viel Feuchtigkeit erzeugen. Lüften und das Entfernen von Wasser auf Oberflächen bleiben die ersten Maßnahmen.

Trockenraum

Hohe zusätzliche Wassermenge

Trocknende Wäsche gibt über mehrere Stunden Feuchtigkeit ab. Hier bringt eine größere Leistungsreserve im Alltag deutlich mehr als in einem trockenen Arbeitszimmer.

Keller

Temperatur und Feuchteursache prüfen

Neben der Raumgröße können kalte Wände, sommerliche Außenluft oder bauliche Feuchte entscheidend sein. Bei sehr niedrigen Temperaturen verändert sich zusätzlich die geeignete Entfeuchtungstechnik.

Warum die Feuchtelast nicht nebensächlich ist

In einem Haushalt entstehen täglich mehrere Liter Wasserdampf

Das Umweltbundesamt nennt für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt insgesamt etwa 6 bis 12 Liter Feuchtigkeit pro Tag, die durch die Bewohner und typische Tätigkeiten an die Innenraumluft abgegeben werden.

Dazu gehören Atmen, Schwitzen, Kochen, Duschen und Wäschetrocknen. Die Wassermenge verteilt sich natürlich nicht gleichmäßig auf jeden Raum.

Genau das ist für die Gerätegröße wichtig. Ein 15 m² großer Raum, in dem regelmäßig Wäsche hängt, kann zeitweise eine höhere Entfeuchtungsleistung benötigen als ein wesentlich größeres, wenig genutztes Zimmer.

Schritt drei

Bei niedrigen Temperaturen verändert sich die Leistung

Die meisten üblichen Wohnraum-Luftentfeuchter arbeiten mit einem Kompressor. Bei sinkender Raumtemperatur nimmt ihre Entfeuchtungsleistung ab.

Deshalb würden wir einen unbeheizten Keller nicht einfach nach derselben Literklasse auswählen wie ein 21 °C warmes Wohnzimmer.

In dauerhaft kalten Räumen kann ein Adsorptionstrockner sinnvoller sein. Diese Technik bleibt bei niedrigen Temperaturen leistungsfähiger, benötigt für die Regeneration des Trockenmaterials allerdings vergleichsweise viel elektrische Energie.

Mehr zur Auswahl für kalte Räume
Nicht verwechseln

Tankgröße und Entfeuchtungsleistung sind zwei verschiedene Dinge

Ein 5-Liter-Wassertank macht aus einem Gerät keinen 5-Liter-Luftentfeuchter. Der Tank sagt nur, wie viel Kondenswasser gespeichert werden kann, bevor er geleert werden muss.

Die Entfeuchtungsleistung wird dagegen als Wassermenge pro Zeiteinheit angegeben, bei Haushaltsgeräten typischerweise in Litern pro 24 Stunden.

Ein großer Tank ist komfortabel, besonders bei hoher Feuchtelast. Für längere Laufzeiten finden wir einen kontinuierlichen Kondensatablauf allerdings oft praktischer.

Nicht unnötig trocken fahren

Ein größerer Luftentfeuchter braucht einen guten Hygrostat

Mehr Leistung muss nicht bedeuten, dass der Raum dauerhaft trockener werden soll.

Das Umweltbundesamt empfiehlt für Innenräume als allgemeine Orientierung eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

Ein Luftentfeuchter mit Hygrostat sollte deshalb nach Erreichen des eingestellten Zielwerts die aktive Entfeuchtung reduzieren oder unterbrechen.

Genau hier kann ein etwas stärkeres Gerät sinnvoll sein. Es erreicht den Zielwert schneller und muss anschließend nicht permanent mit voller Leistung weiterarbeiten.

Voraussetzung ist eine funktionierende Regelung. In unserem eigenen Test kontrollierten wir deshalb nicht nur den Wasserentzug, sondern auch die Abweichung des eingebauten Hygrostats.

Drei Leistungsklassen aus unserem Test

So würden wir unsere gemessenen Geräte einordnen

Die Einordnung basiert auf unserer gemessenen Entfeuchtungsleistung und den aktuellen Herstellerangaben. Die Raumgröße sollte trotzdem für den konkreten Raum geprüft werden.

Kompakte Klasse

COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3

COMFEE gibt das Gerät für bis zu 40 m³ beziehungsweise 16 m² an. In unserem Test war es mit 39,7 dB(A) das leiseste, benötigte aber 98 Minuten bis zur Zielmarke von 50 Prozent.

10 L/24h 40 m³ Herstellerangabe 168 ml in 2 h bei uns
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Ausgewogene Mitte

Bosch Dry 4000

Bosch nennt bis zu etwa 75 m³ beziehungsweise 33 m². Bei uns kombinierte der Dry 4000 71 Minuten Entfeuchtungszeit mit niedrigem Stromverbrauch und dem genauesten Hygrostat im Vierervergleich.

16 L/24h 75 m³ Herstellerangabe 214 ml in 2 h bei uns
Bosch Dry 4000 bei Amazon ansehen Zum Bosch Praxistest
Mehr Leistungsreserve

COMFEE MDDF-20DEN7-WF

COMFEE gibt dieses Modell für bis zu 100 m³ beziehungsweise 40 m² an. In unserem Test erreichte es 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit nach 58 Minuten und sammelte 256 ml Wasser in zwei Stunden.

20 L/24h 100 m³ Herstellerangabe 256 ml in 2 h bei uns
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Etwas Reserve kann sinnvoll sein

Zu klein dimensionieren stört uns mehr als moderate Leistungsreserve

Ein knapp dimensionierter Luftentfeuchter muss bei hoher Feuchtelast möglicherweise sehr lange laufen, bevor die Zielfeuchtigkeit erreicht wird.

Unser Test zeigt diesen Effekt anschaulich. Der COMFEE 10L war sehr leise, brauchte aber 98 Minuten für denselben Feuchteweg, den der COMFEE 20L in 58 Minuten und der 30L in 44 Minuten bewältigte.

Daraus folgt nicht, dass für jeden Raum das größte Gerät gekauft werden sollte. Größere Geräte können lauter, schwerer und in der Anschaffung aufwendiger sein.

Wenn ein Raum regelmäßig viel Feuchtigkeit produziert, würden wir bei zwei grundsätzlich passenden Größen eher eine vernünftige Leistungsreserve wählen als ein Gerät, das bereits auf dem Papier an seiner oberen Einsatzgrenze liegt.

Wenn die Wand selbst nass ist

Dann löst eine größere Literzahl nicht das eigentliche Problem

Hohe Raumluftfeuchtigkeit kann durch Nutzung entstehen. Sie kann aber auch die Folge eines Wasserschadens, einer undichten Gebäudehülle oder anderer baulicher Feuchte sein.

In solchen Fällen kann ein Luftentfeuchter die Raumluft trockener halten und einen Trocknungsprozess unterstützen. Die Quelle des Wassers beseitigt er nicht.

Wird der Tank trotz korrekter Nutzung immer wieder ungewöhnlich schnell voll oder bleiben Wandflächen sichtbar feucht, würden wir deshalb nicht einfach auf die nächste Gerätegröße wechseln.

Dann sollte zuerst geklärt werden, woher die Feuchtigkeit nachkommt.

Unsere Reihenfolge beim Kauf

Mit diesen fünf Fragen finden wir die passende Größenklasse

Wie groß ist das Raumvolumen?

Länge, Breite und Höhe multiplizieren. Kubikmeter sind für uns aussagekräftiger als nur die Grundfläche.

Wie warm ist der Raum?

Bei normalen Wohnraumtemperaturen kommt meist ein Kompressorgerät infrage. Bei dauerhaft niedrigen Temperaturen prüfen wir Adsorption.

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Normale Nutzung, mehrere Personen, Wäschetrocknung, Dusche und bauliche Feuchte erzeugen unterschiedliche Belastungen.

Wie schnell soll der Zielwert erreicht werden?

Größere Leistungsklassen können hohe Feuchte schneller reduzieren. Unser eigener Vergleich zwischen 10L, 20L und 30L zeigt diesen Unterschied deutlich.

Wie wichtig sind Geräusch und Stromverbrauch?

Maximale Leistung ist nicht kostenlos. Besonders im Schlafzimmer würden wir eine andere Balance wählen als in einem abgeschlossenen Kellerraum.

Unsere Empfehlung zur Größenwahl

Nicht nach Quadratmetern allein kaufen

Der zuverlässigste Ausgangspunkt ist das Raumvolumen. Danach prüfen wir Temperatur und Feuchtelast.

Herstellerangaben bleiben wichtig, sollten aber immer zum konkreten Modell gehören. Dass verschiedene Hersteller ihre 20-Liter-Geräte für sehr unterschiedliche Flächen freigeben, zeigt, warum eine universelle Internet-Tabelle zu grob wäre.

Für einen normalen Raum mit moderater Feuchte reicht eine kleinere Leistungsklasse häufig aus. Bei Wäschetrocknung, hoher Feuchtelast oder dem Wunsch nach schneller Absenkung ist zusätzliche Reserve sinnvoll.

Wer unsicher ist, sollte deshalb nicht fragen, wie viele Liter ein Raum theoretisch braucht. Die bessere Frage lautet, welches konkrete Gerät unter den Bedingungen dieses Raums ausreichend schnell und zuverlässig auf die gewünschte Luftfeuchtigkeit kommt.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zur richtigen Gerätegröße

Wie berechne ich die richtige Größe eines Luftentfeuchters?

Berechne zuerst das Raumvolumen aus Länge mal Breite mal Höhe. Vergleiche dieses Volumen anschließend mit der Herstellerangabe des konkreten Geräts und berücksichtige zusätzlich Temperatur und Feuchtelast.

Wie viele Kubikmeter hat ein 20 m² Raum?

Bei 2,5 Meter Deckenhöhe sind es 50 m³. Bei 3 Meter Deckenhöhe wären es bereits 60 m³.

Reicht ein 10-Liter-Luftentfeuchter für 20 m²?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Aktuelle 10-Liter-Modelle von COMFEE und Bosch werden beispielsweise für etwa 16 beziehungsweise 17 m² angegeben. Temperatur und Feuchtelast können den tatsächlichen Bedarf zusätzlich verändern.

Für wie viele Quadratmeter reicht ein 20-Liter-Luftentfeuchter?

Es gibt keinen einheitlichen Wert. COMFEE gibt ein aktuelles 20-Liter-Modell für bis zu 40 m² an, Trotec ein 20-Liter-Modell für bis zu 45 m² und Meaco seinen Arete Two 20L für bis zu 100 m². Deshalb orientieren wir uns immer am konkreten Modell und nicht an der Literzahl allein.

Ist ein zu großer Luftentfeuchter schlecht?

Moderate Leistungsreserve ist nicht grundsätzlich problematisch, wenn ein zuverlässiger Hygrostat die Zielfeuchtigkeit regelt. Ein wesentlich größeres Gerät kann aber lauter, schwerer und unnötig aufwendig sein.

Ist ein größerer Luftentfeuchter schneller?

In unserem eigenen Vierervergleich war das der Fall. Der 30-Liter-COMFEE erreichte 50 Prozent nach 44 Minuten, der 20-Liter-COMFEE nach 58 Minuten und der kleine 10-Liter-COMFEE nach 98 Minuten. Dieses Ergebnis gilt für unseren gemeinsamen Testaufbau und ist keine allgemeine Garantie für jedes Modell.

Was bedeutet 20 L/24h?

Es bezeichnet die Entfeuchtungsleistung unter festgelegten Prüfbedingungen. Im normalen Alltag wird ein 20-Liter-Gerät nicht automatisch jeden Tag 20 Liter Wasser sammeln.

Soll ich nach m² oder m³ auswählen?

Wir bevorzugen m³, weil damit auch die Raumhöhe berücksichtigt wird. Stiftung Warentest empfiehlt ebenfalls, das Raumvolumen aus Länge, Breite und Höhe zu berechnen.

Brauche ich für Wäschetrocknung ein größeres Gerät?

Häufig ist zusätzliche Leistungsreserve sinnvoll, weil nasse Wäsche über mehrere Stunden zusätzliche Feuchtigkeit an den Raum abgibt. Wie groß die Reserve sein sollte, hängt von Raum, Waschmenge und gewünschter Trocknungszeit ab.

Welche Luftfeuchtigkeit sollte ich einstellen?

Für Innenräume gelten 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit als sinnvolle allgemeine Orientierung. Bei kalten Oberflächen oder baulichen Besonderheiten kann die Situation vor Ort zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern.

Nächster Schritt

Größe gewählt, jetzt Laufzeit und Stromverbrauch prüfen

Nach der Leistungsklasse sind Laufzeit, Stromkosten und Aufstellung die nächsten wichtigen Punkte. Unsere eigenen Tests zeigen, dass mehr Leistung nicht automatisch einen höheren Energiebedarf pro entferntem Milliliter bedeutet.